Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: Zwei und trotzdem eins
Wie geht es weiter mit der Bezirksfusion? Bei einer Informationsveranstaltung trafen sich am Dienstag BH-Mitarbeiter beider Bezirke.

Foto © BH Bruck Alle Gemeinden gehören dann zum Bezirk Bruck-Mürzzuschlag
Das ist eine sehr gelungene Auftaktveranstaltung", meinte Landesamtsdirektor Helmut Hirt, als die Mitarbeiter der beiden Bezirkshauptmannschaften vom Informationsteil in den Workshopteil wechselten. In den beiden BH-Standorten ist man intensiv am Arbeiten, denn: Mit 1. 1. 2013 gehen wir in Betrieb", erklärte Hirt. Bruck wird Sitz der neuen Bezirkshauptstelle, Mürzzuschlag Außenstelle.
"Auch wir sind mitten im europäischen Sturm", begründete Hirt die Fusion. Man sei beauftragt, "eine kompakte und effizient arbeitende Verwaltung" auf die Beine zu stellen. Auch die Bezirkshauptmannschaften müssen ihren Beitrag zum Sparen leisten. Hirt: "Und ab 50.000 bis 60.000 Einwohner rechnet sich ein Bezirk." Man habe die Erwartung, dass ein neuer, starker Bezirk entstehe. 102.707 Einwohner wird der Bezirk Bruck-Mürzzuschlag haben. Die Herausforderung an die BHs: "Wir bündeln uns intern, aber wollen nicht das Angebot an die Bevölkerung schwächen.."
Was das im Detail heißt, erklärte die Mürzzuschlager Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman und künftige Chefin beider Bezirke: "Auch wenn ein Sozialreferat vom anderen 45 Kilometer entfernt ist, es ist ein Referat. Dieses Gefühl muss entstehen." Dieser Gedanke beginne nun auch schon Platz zu greifen. "Die Aufbruchsstimmung ist gut zu spüren." Der Brucker Bezirkshauptmann Bernhard Preiner - er wird Budimans Stellvertreter - machte den Mitarbeitern ein Kompliment: "Sie sind an die Sache sehr unvoreingenommen herangegangen. Das macht die Arbeit leichter."
Der Bürger soll, so Hirt, nichts von der Fusion merken und auch in Zukunft seine bevorzugte Behördenstelle ansteuern können, egal, ob Bruck oder Mürzzuschlag. Dienstposteneinsparungen erfolgen durch natürlichen Abgang.














