Ein feuriges Derby ohne Gewinner
Das Duell zwischen dem GAK und den Sturm Amateuren endete mit 1:1. Ein Nachfolger von Benedikt Bittmann ist noch nicht in Sicht. Ihren vierten Punkt holten die Amateure des KSV im Heimspiel gegen Vöcklamarkt.
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Der Bereich vor den Kassen war eineinhalb Stunden vor Anpfiff des Derbys zwischen dem GAK und den Sturm Amateuren verwaist: "So wenig war um die Zeit noch nie los", kommt aus der Kabine. Zu Spielbeginn waren es dann 2502 Zuseher, die den Weg in die UPC Arena gefunden haben und ein rassiges 1:1 sahen. Die Stimmung war anfangs gedämpft - verständlich nach den Ereignissen der vergangenen Tage.
Der GAK steht nach dem angekündigten Rücktritt des Vorstandes mit dem Rücken zur Wand. "Ich denke, es wird schwieriger einen neuen Präsidenten zu finden, als die finanziellen Probleme zu lösen", sagte Noch-Präsident Benedikt Bittmann. Potenzielle Nachfolger oder Bewegungen in der Causa Trainingszentrum Winzödl gebe es noch keine: "Dafür ist es noch zu früh."
Auf den Rängen wurde die Stimmung mit Fortdauer besser. "Unser Feuer wird ewig brennen" stand auf einem GAK-Transparent. Mit Ausnahme eines Banners (gegen einen Expräsidenten) galt die Konzertation des GAK-Anhangs dem Spiel, dem Gegner und Mario Haas. Er wurde wie in den guten alten Zeiten mit Fangesängen bedacht. Große Akzente konnte er nicht setzen, Spaß hatte er trotzdem und spielte durch: "Es war ein schönes Gefühl, wieder einmal gegen den GAK zu spielen. Die Situation dort ist sehr schade und schwierig."
Die spielerisch starken Teams lieferten sich ein feuriges Duell, in dem es viele Chancen, aber nur zwei Tore gab. Verantwortlich dafür waren Georg Blatnik und Lukas Waltl - die Keeper agierten in Hochform. Die Führung gelang den Gästen in der sechsten Minute. Schnaderbeck verlängerte ein hohes Zuspiel volley und überhob Blatnik. Es war ein Tor aus abseitsverdächtiger Position - eine von mehreren Situationen, in denen die Athletiker mit den Referees haderten. Der GAK kam auf und nach 24 Minuten fiel das GAK-Tor. Stürmer Guerrib schloss einen Konter mit einem Schuss ins lange Eck ab. Nach dem Wechsel waren die Gäste phasenweise besser, "mit einem 1:1 bei einem Titelmitfavoriten können wir aber zufrieden sein", sagt Sturm-Trainer Markus Schopp. Pech hatte Sturms Anel Kocijan. Er verletzte sich nach einem Zusammenprall am Knie und musste ins Spital.
Ihren vierten Punkt in der laufenden Saison holten die Amateure des KSV im Heimspiel gegen Vöcklamarkt. "Ich bin durchaus zufrieden", sagt KSV-Trainer Kurt Russ, "aber wir hätten gewinnen können." Die Kapfenberger fanden einige gute Chancen vor.















