Jeder dritte Bewerber erhielt Studienplatz an FH Joanneum
1500 Anfänger im neuen Studienjahr an den drei Standorten in der Steiermark. Einen Run gibt es auf die Gesundheitsstudien mit bis zu 12-facher Überbuchung.

Foto © FH JOANNEUM
Rund 1.500 Studierende starten ihr Studium an der steirischen FH Joanneum. Für die Studienplätze in einem der 40 Studiengänge an den Standorten in Graz, Kapfenberg und Bad Gleichenberg haben sich rund 4.600 Interessenten beworben, teilte die FH am Montag mit. Rein statistisch kam damit jeder Dritte zum Zug. Die Chancen je Studienrichtung waren allerdings durchaus unterschiedlich: Höchstes Interesse verzeichneten die Gesundheitsstudien mit teils bis zu 12-facher Überbuchung.
Karrierechancen
Rektor Karl Pfeiffer führt das große Interesse an den Studiengängen generell auf eine "Ausbildung mit aktuellen Inhalten und hervorragenden Karrierechancen" zurück. Für die von der Wirtschaft am stärksten gefragten Ausbildungen im technischen Bereich verzeichnete die FH Joanneum allerdings wesentlich weniger Bewerbungen als für die zurzeit boomenden Gesundheitsstudien: Beispielsweise gab es beim Studiengang Physiotherapie in Graz bei 58 Anfängerstudienplätzen nicht weniger als 728 Bewerbungen, "Soziale Arbeit" mit 54 Studienplätzen wollten 368 Bewerber studieren und das Verhältnis bei "Journalismus und Public Relations" betrug 256 Bewerbungen bei 28 Plätzen.
460 Personen bzw. rund zehn Prozent aller Bewerberinnen und Bewerber stammen aus dem Ausland. Neu im Programm sind die Vertiefungsrichtung "Nachhaltiges Lebensmittelmanagement", das Master-Studium "Industrial Design" sowie der postgraduale Master-Lehrgang "Health Care and Hospital Management". Bei den ausländischen Studierenden stießen englischsprachige Master-Studiengänge wie etwa die Kapfenberger Studiengänge "Advanced Security Engineering" und "Advanced Electronic Engineering" auf besonderes Interesse. Hier kamen 70 (Advanced Security Engineering) bzw. 60 Prozent der Bewerbungen aus dem Ausland. Für das Studienjahr 2013/14 plant die FH Joanneum eine Erweiterung ihres Studienangebots im Rahmen der vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung neu geschaffenen 500 Studienplätze für Fachhochschulen: Anträge für neue Master-Studiengänge wurden bereits eingereicht, hieß es.
















