Überschwemmungen und Muren nach Unwetter
Starke Unwetter haben am Donnerstag im Bezirk Murau zu Überschwemmungen geführt. Die starken Regenfälle verursachten entlang der Turracher Straße B 95 mehrere Murenabgänge.
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Kurz, dafür umso heftiger entluden sich am Donnerstagabend Gewitterwolken im Raum Liezen, Murau und Mariazell. 3600 Blitze waren es österreichweit - mit Schwerpunkt nördliche Obersteiermark und östliches Salzburg. Im Raum Predlitz und Predlitz Winkl führten die Gewitter zu Überschwemmungen und Muren. Die Feuerwehren Predlitz und Einach standen mit 35 Mann im Einsatz.
Die Vermurungen waren bis zu zwei Meter hoch und bis zu zehn Meter breit. Teilweise rissen Geländekanten ab, Erdreich rutschte auf die Fahrbahn. Kleine Gewässer wurden zu reißenden Bächen. Die Insassen von einem zwischen zwei Muren zum Stehen gekommenen Pkw wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Turrach evakuiert.
Prognose
War der Sonnenschein zuletzt großteils ungetrübt, prognostizieren die Meteorologen für die kommenden Tage eine ansteigende Gewitterwahrscheinlichkeit, auch Unwetter sind gebietsweise möglich. "Speziell in den Nachmittagsstunden ziehen am Freitag teils schwere Gewitter vom Westen herein. Unwetter mit Starkregen und Hagel sind möglich", sagt Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Betroffen sein könnten wieder jene obersteirischen Gebiete, die schon vermurt wurden. Im Süden treten heftige Gewitter am späten Abend auf. Sudy erwartet während des Tages bis zu 30 Grad, im Norden hingegen nur noch 24 Grad.
In der Nacht auf Sonntag müssen sich die Steirer erneut auf heftige Gewitter gefasst machen. Stellenweise werden 35 bis 45 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet, "in Gewitterzellen kann es noch mehr sein".
Zumindest am Tag soll das Wetter am Sonntag stabiler sein - bei heißen 32 Grad. Gewittrige Regenschauer bleiben am späteren Nachmittag aber auch nicht aus. Ab Mitte nächster Woche startet laut Meteorologen wieder eine mehrtägige Hochsommerphase ohne Niederschläge.
















