Traineeprogramm hat noch Plätze frei
In Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Unternehmen und Fachhochschulen startet im Herbst ein einjähriges Ausbildungsprogramm für Maturanten. Es gibt noch freie Plätze.

Foto © PototschnigDie Firma Pankl Racing Systems ist ebenfalls als Unternehmen beim Industrial Trainee Programm beteiligt
Maturanten direkt von der Schule in die Industrie zu bringen, das ist das Ziel des einjährigen Industrial Trainee Programms. Im Herbst soll es starten, die Anmeldefrist endet am 10. August. "Es sind noch Plätze frei", sagt Peter Heimerl, Studiengangsleiter des Masterprogramms "Wirtschaftsberatung und Unternehmensführung" an der FH Wiener Neustadt. Heimerl ist einer der Initiatoren des Programmes.
Die Ausbildung hat einen theoretischen und einen praktischen Teil. "Ziel ist es, junge Menschen für Managementaufgaben an der Nahtstelle von Technik und Wirtschaft in Industriebetrieben zu qualifizieren." Die Absolventen sind theoretisch und praktisch mit Auftragsabwicklung und Projektmanagement im Unternehmen vertraut. Sie können in qualifizierter Assistenzfunktion arbeiten.
Die Theorie erfolgt in Räumlichkeiten des Borg Kindberg. "Juristische Basics, Logistik, Produktionsplanung" nennt Heimerl einige Ausbildungsinhalte: "Die Inhalte sind mit den Betrieben abgesprochen." Die wirtschaftliche und technische Praxis erfolgt in den Betrieben. In der M.I.A,, der Mürzzuschlager Innovations- und Ausbildungsstätte, erfolgt das Werkstattpraktikum. "Am Ende des Ausbildungsjahres winkt ein Arbeitsplatz in einem der regionalen Leitbetriebe", macht Heimerl die Ausbildung schmackhaft.
Auch berufsbegleitendes Weiterstudieren sei möglich, so Heimerl. An der FH Kapfenberg und in Wiener Neustadt können bei den Studienrichtungen Industriewirtschaft und Wirtschaftsberatung Lehrveranstaltungen angerechnet werden.













