Ein Fleischhauer wäre sein größter Wunsch
Seit der Übernahme der Fleischhauerei Mohl in St. Marein ist Sepp Leichtfried auf der Suche.

Foto © PrivatSepp Leichtfried (mit seinen Kindern) und sein Team, es fehlt nur ein tüchtiger Fleischhauer
ST. MAREIN. Die Brüder Franz und Karl Mohl führten 30 Jahre lang ihre Fleischerei. Nach deren Pensionierung hätte die Fleischerei im Ort sehr gefehlt, hätte sich nicht ein Nachfolger gefunden: Fleischermeister Sepp Leichtfried, der schon bisher ein Geschäftspartner der Fleischerei Mohl gewesen ist, übernahm den Betrieb und wird ihn mit seinem Fleischermeister Franz Winkler und insgesamt zwölf Mitarbeitern weiterführen.
Somit werden weiterhin Fleisch, Wurst und Geselchtes aus eigener Produktion erhältlich sein, wobei Leichtfried das Fleisch vorwiegend von seinen Brüdern Franz und Anton Leichtfried bezieht.
Sepp Leichtfried hat damit einen weitern Schritt in seiner Betriebsentwicklung gesetzt. 1990 begann er mit einer "Freibank", die er nach vier Jahren wegen einer Gesetzesänderung schließen musste. Er begann einen "fahrenden Schlachthof", der ebenfalls bald einer Gesetzesänderung zu Opfer fiel.
Seit 1998 ist er im Fahrverkauf tätig, wobei derzeit drei Fahrzeuge im Umkreis von 50 Kilometern unterwegs sind. Das wird auch nach der Übernahme von Mohl so bleiben. Außerdem bietet er Partyservice an. Sein größtes Problem durch die Übernahme von Mohl ist der Arbeitsmarkt: "Ich suche einen Fleischergesellen oder Meister. Aber den gibt es auf dem Arbeitsmarkt nicht."














