"Eine neue, stabile Liga soll her"
Klubs aus der Steiermark, Kärnten und vier weiteren Bundesländern beraten. "Die Liga soll im Gegensatz zu bisherigen Gepflogenheiten auf Jahre stabil bleiben", so Philipp Hofer.

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Am Samstag (7. Juli) findet in Graz eine wegweisende Sitzung für den heimischen Eishockey-Sport statt. Nachdem es zum jetzigen Zeitpunkt keine Nationalliga gibt (Feldkirch, Lustenau und Zell haben ihre Nennung zurückgezogen), konzentrieren sich die Hoffnungen jetzt auf eine Initiative des steirischen Verbandes. Aus der steirischen Eliteliga heraus könnte eine neue österreichweite Liga entstehen.
Zur Sitzung in Graz sind Vereine aus sechs Bundesländern eingeladen, darunter auch die bisherigen Nationalligisten VEU Feldkirch, Lustenau, Zell und Bregenzerwald. Aus der Steiermark sind Kapfenberg, Zeltweg und Weiz dabei, aus Kärnten haben die Tarco Wölfe Klagenfurt, Spittal und Treibach-Alt-hofen Interesse bekundet. Dazu sind die Salzburg Oilers, Eisenstadt, Kitzbühel, Kufstein und Wattens ein Thema.
Diese Klubs sollen sich im Idealfall am Samstag auf ein gemeinsames Liga-Format einigen. Das hofft zumindest Philipp Hofer vom steirischen Verband, der früher selbst beim ATSE und den 99ers aktiv war. "Das Konzept steht, jetzt müssen wir nur noch die Klubs dafür gewinnen", sagt Hofer.
Und das Konzept sieht so aus: Eine gesamtösterreichische Liga von Eisenstadt bis Feldkirch, wobei eine Teilung in Ost und West angedacht ist, um Fahrtkosten zu sparen. Ob Ost und West im Grunddurchgang Spiele gegeneinander austragen, oder erst im Play-off aufeinandertreffen sollen, gilt es noch auszudiskutieren.
Weiters soll das sportliche Niveau etwas unterhalb der bisherigen Nationalliga angesiedelt sein, um die Liga auch für kleinere, nicht so finanzstarke Klubs interessant zu machen. Legionäre soll es so wenige wie möglich geben - maximal einen oder zwei pro Klub. Auch das soll die Kosten im Rahmen halten.
Hat man sich auf Klubebene erst einmal geeinigt, soll in einem nächsten Schritt der österreichische Verband ÖEHV kontaktiert und eingebunden werden. "Wir können und wollen selbst keine nationale Liga organisieren. Aber wir wollen dem ÖEHV bereits eine quasi fertige Liga präsentieren und anbieten", erklärt Hofer das Ansinnen. Das ganze soll im Herbst 2012 starten und ein langfristiges Projekt werden. "Die Liga soll im Gegensatz zu bisherigen Gepflogenheiten auf Jahre stabil bleiben", so Hofer.














