Weiße Weste, blaues Licht
Mario Friesenbichler rettete sich ins Ziel, Mario Fink nicht.
TRIATHLON. 13 Ironman-Bewerbe hatte Mario Friesenbichler bis zu seinem Start in Klagenfurt absolviert. Bei allen 13 kam er ins Ziel. Aus dieser Erfahrung heraus schaffte er auch Nummer 14. "Eine Zeit lang hat es nicht so ausgesehen, dass ich das Ziel sehe", berichtet der KSV-Triathlet aus St. Marein. Aber mit seiner Routine (unter anderem von den Hitzeschlachten auf Hawaii) schleppte er sich bei bis zu 38 Grad nach 9:41 Stunden ins Ziel. "Die Zeit ist da schon fast nebensächlich, aber ich bin froh, dass ich meine weiße Weste als Finisher noch habe."
Friesenbichler war damit der bester Starter aus der Region. Auch, weil Mario Fink, mit großen Ambitionen gestartet, aufgab. "Ich bekam im Wasser einen Schlag oder Tritt auf den Kopf", erzählt der Stanzer. Mit Orientierungsproblemen und Erbrechen kämpfte er sich noch aus dem Wasser, doch auf der Radstrecke gab er w.o. und kam mit Blaulicht ins Rettungszelt. CHRISTOPH HEIGL
Features
Steirischer Fußball
News, Live-Ticker & mehr auf













