Polizeibeamte fanden abgestürzten Kletterer
Zwei Freizeitsportler fanden am Donnerstag in der Breiten Wand in Pernegg einen abgestürzten und schwer verletzten Kletterer. Auf der Hörndlalm brach sich ein 53-jähriger Wanderer bei einem Sturz den Unterschenkel.

Foto © Katrin Schwarz
Gegen 14:30 Uhr stiegen zwei Polizeibeamte von der PI Thörl und PI Gusswerk außer Dienst nach einer privaten Klettertour von der Breiten Wand ab. Dabei fanden sie auf einem unmarkierten Steig einen 69-jährigen schwer verletzten Kletterer aus Graz.
Der 69-Jährige war allein zu einer Klettertour auf das "letzte im Fels“ aufgebrochen. Nach einer Felslösung stürzte er rund zehn Meter im freien Fall in die Tiefe und schlitterte danach noch weitere 190 Meter über das felsige Gelände. Dabei erlitt er Serienrippenbrüche und Knochenbrüche.
Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung von den Beamten und Rettungskräften zur 500 Meter entfernten Jagdhütte transportiert. Von dort wurde er vom Rettungshubschrauber ins LKH Graz überstellt und stationär aufgenommen.
Wanderer bei Sturz schwer verletzt
Gegen 17:30 Uhr war - ebenfalls am Donnerstag - ein 53-jähriger Wanderer aus dem Bezirk Bruck auf der Hörndlalm in Richtung Sonnscheinalm unterwegs. Aus eigenem Verschulden stürzte er und erlitt einen Unterschenkelbruch. Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung in LKH Bruck a.d. Mur überstellt und sofort operiert.













