Es muss ja nicht gleich Rio sein
In der Volksschule Dr. Schärf hat man das Abschlussfest mit einer Klimakonferenz verbunden.
KAPFENBERG. Dass gerade zum Schulabschlussfest die Klimakonferenz in Rio angesagt war, hat Direktorin Waltraud Mandl von der Volksschule Dr. Schärf auf die Idee gebracht, ebenfalls eine Klimakonferenz auf die Beine zu stellen - als Höhepunkt des Abschlussfests. Eingeladen zur Konferenz waren Altbürgermeister und Landtagspräsident Manfred Wegscheider, Landeshauptmann-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser, Steirereck-Gastronom Heinz Reitbauer, Klimaschutzkoordinatorin Andrea Gössinger-Wieser und Vulkanlandgründer Josef Ober.
Wegscheider erinnerte in seiner Eröffnungsrunde an den ökologischen Fußabtritt und den nötigen ökonomischen Entwurf dazu. Wie das funktionieren könnte, darauf ging Ober ein: Eine neue "Inwertsetzung" der Region trage viel dazu bei, im Vulkanland sei man da bereits auf dem richtigen Weg. Schrittwieser, auch zuständiger Landesrat für erneuerbare Energie und Klimaschutz, ist stolz drauf, dass die Förderrichtlinien für Fotovoltaik, Solarenergie und E-Bikes in der Steiermark ausgesprochen gut seien. Und Gössinger-Wieser hofft, dass das Verfehlen der Kyoto-Ziele auch Chancen für eine Besserung in sich trägt.
"Alles zu seiner Zeit - nicht alles zu jeder Zeit" ist das Motto von Reitbauer, danach wird auch fürs "Steirereck" eingekauft. Saisonales und Regionales bekommen den Vorzug. Ganz dieser Meinung sind auch Schüler und Eltern der Volksschule Dr. Schärf. Im Vorfeld einigten sie sich, zwei umweltrelevante Punkte künftig umzusetzen: Stofftasche statt Plastiksackerl und österreichische Produkte zu kaufen. CHRISTINE ROIS













