Fünf Schulen schließen später, sechs atmen auf
Beschimpfungen, Petitionen, Drohungen, und Aktionen: Die Schulreformpläne des Landes (Regionaler Bildungsplan) waren lokal große Aufreger. Wenige Wochen vor Ferienbeginn liegt nun die Bilanz vor.

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GRAZ. Laut Schulressort werden 30 Volksschulen diesen beziehungsweise nächsten Sommer geschlossen. In fünf Fällen kommt das Aus aber ein Jahr später, betroffen sind die Volksschulen Halltal, Sommereben, Trössengraben, Stein, Pack. Ein Grund: Man nimmt auf behinderte Kinder Rücksicht. "Wir sind menschlich vorgegangen, aber auch konsequent", betont Landesrätin Elisabeth Grossmann.
Apropos konsequent: Nach umfassender Prüfung wird die Hauptschule Breitenau wie geplant 2014 geschlossen, ein Jahr zuvor trifft es die Hauptschule Wenigzell. Es sei denn, die Gemeinde kommt mit ihrer Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof durch. Von der Ortspolitik indes abgesegnet und nicht durch den Bildungsplan beschleunigt: die Auflassung der Hauptschulen Kirchplatz-Bruck, Gratwein I, Murau I, Passail II.
Nicht in Gefahr
Hingegen sind sechs Schulen vorerst nicht mehr in Gefahr, zugesperrt zu werden: die Volksschulen Trahütten, Festenburg, Kleinlobming, Oppenberg, Graden und Neudorf bei Passail. In den meisten Fällen waren steigende Schülerzahlen und Kooperationen mit anderen Gemeinden dafür ausschlaggebend.
Nach den Standorten widmen sich die Bildungsplaner nun der Schulentwicklung und den Innovationen.













