"Konsequente Haltung ist keine Sturheit"
Bürgermeister Hans Jobstmann wehrt sich.
ETMISSL. Wie berichtet, hat die vierköpfige Etmißler Delegation nicht an den Gesprächen zur Gemeindereform teilgenommen, weil nur zwei Delegierte pro Gemeinde zugelassen sind. In einem Kommentar zum Bericht wurde der Etmißler Bürgermeister Hans Jobstmann der "Sturheit" bezichtigt.
Dagegen wehrt er sich: "Konsequente Haltung wird oft mit Sturheit verwechselt, weil sie Mangelware unter Politikern ist." In Etmißl habe man mit Konsequenz aber viel erreicht, betont Jobstmann: "Bei der Abwasserentsorgung haben wir auf die Einflüsterer vom Land verzichtet und das gebaut, was wir für sinnvoll erachtet haben. Wir haben durch ,Sturheit' erreicht, dass Erwachsene im Schülerbus mitfahren dürfen. Und ich habe erreicht, dass ein Grundstückstausch der Stadt Bruck mit dem Sozialhilfeverband rückabgewickelt worden ist, was den Gemeinden 300.000 Euro erspart hat."
Er, Jobstmann, sei für kein Millionendebakel wie etwa das Europeum mitverantwortlich: "Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn in den Gremien, die diese Flops beschlossen haben, ein kritischer Geist gesessen wäre." FRANZ POTOTSCHNIG
















