Bischofstagung in Mariazell
Von Montag bis Mittwoch tagen die österreichischen Bischöfe in Mariazell. Sie kommen jedes Jahr in den Gnadenort - und sie kommen gern.

Foto © Hoffmann
Drei Tage verbringen die 16 österreichischen Bischöfe nächste Woche in Mariazell. "Es gibt ein intensives Programm, aber für die Bischöfe ist der Aufenthalt in Mariazell immer sehr angenehm", sagt Paul Wuthe, Leiter des Medienreferats der Bischofskonferenz.
Angenehm ist es für die Bischöfe deshalb, "weil sie in Mariazell spüren, an einem Gnadenort zu sein", so Wuthe weiter: "In manch schwierigen Fragen schaffte man in Mariazell den Durchbruch." Auch das renovierte Superioriat von Mariazell, wo die Bischöfe konferieren, beten, essen und schlafen, trägt dazu bei, dass sich alle wohlfühlen.
Die Bischöfe haben bei ihrer Konferenz keinen Stab an Mitarbeitern mit, und sie sind während der Bischofskonferenz von allen anderen Verpflichtungen entlastet. Zwei Kernthemen stehen diesmal auf dem Programm: das neue Gesangbuch "Gotteslob", das für ganz Österreich, Deutschland und Südtirol einheitlich ist und im Advent 2013 präsentiert werden soll, und das "Jahr des Glaubens", das am 11. Oktober beginnt.
Der Tag beginnt für die Bischöfe um 7 Uhr mit Gebet und dauert bis spät in den Abend. Obwohl sehr viel zu beraten ist, gibt's an den Konferenztagen genug Pausen für persönliche Gespräche. Schließlich sind sie nur dreimal im Jahr unter sich - bei den Bischofskonferenzen im Frühjahr, Sommer und Herbst.
Den Abschluss der Bischofskonferenz bildet am Mittwoch, dem 20. Juni, um 11.15 Uhr ein Festgottesdienst in der Basilika, den Diözesanbischof Egon Kapellari zelebriert, die Predigt hält Weihbischof Anton Leichtfried.












