Nur 30 Sekunden bis zu "Wasser marsch"
Feuerwehren aus sieben Bundesländern trafen sich gestern bei der Hochschwab- trophy in St. Ilgen zum Wettkampf. Dieser Bewerb findet jedes Jahr mehr Interesse bei den Wehren.
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Brandobjekt geradeaus, Wasserentnahme im Bach . . .", es folgte noch die exakte Vorgabe, wie viele B- und C-Leitungen zu verlegen sind. Aber das wissen die Feuerwehrmänner ohnehin, denn viele würden ihre Aufgabe im Schlaf beherrschen.
Aber ein Wettkampf ist doch etwas anderes, und in der Hitze des Gefechtes schleichen sich sehr leicht Fehler ein. "Ich hab' euch doch gesagt: Schaut's net so sehr auf die Zeit, arbeitet's lieber genau", beschwor ein Kommandant eindringlich seine Leute, die mit rund 40 Sekunden soeben eine ganz passable Zeit hingelegt hatten, aber 40 Fehlerpunkte ausfassten - 40 Sekunden Strafzeit.
Das geht schnell, denn ein verdrehter Schlauch sind schon fünf Punkte, eine offene Kupplung kostet 20 Punkte, also 20 Sekunden. Da sind die Siegeschancen schnell dahin - aber es gab für alle einen Hoffnungslauf.
Routiniert, geradezu militärisch straff wurde der Bewerb durchgezogen. Man beeilte sich auch wegen des Wetters, denn die Prognosen waren schlecht und am Vormittag, als der Platzsprecher die Gäste im "Gänseblümchenstadion Büchsengut" willkommen hieß, nieselte es kurz. Aber das Wetter hielt .
Übung macht den Meister, und daher lief es bei den eingespielten Teams wie am Schnürchen. Andere sind noch im Aufbau und sahen die Hochschwabtrophy als Training: "Unsere alte Wettkampftruppe ist zerfallen. Wir haben heute ein paar Mann mit, die das noch nie gemacht haben, da kann man nicht viel erwarten", meinte ein Kommandant.
Die Hochschwabtrophy wird seit 2002 alle zwei Jahre abgehalten und findet jedes Jahr mehr Zulauf. Bis auf Vorarlberg und Wien waren gestern alle Bundesländer vertreten, darunter viele Bundes- und Landessieger. 30 Gruppen waren am Start. Die Wettkampfgruppe der Hausherren aus St. Ilgen konnte nicht mitmachen, weil sie in der Organisation des Bewerbes und des anschließenden Sägehallenfestes eingespannt war.
Den Sieg in der Bezirkswertung Bruck (Bronze) holte sich die FF Picheldorf vor Thörl und Göritz-Pogier, in Silber gewann Thörl vor Göritz-Pogier und Aflenz-Kurort. Der Tagessieg und damit die Hochschwabtrophy 2012 ging in Silber und Bronze an die FF Pellendorf/NÖ. Die Tagesbestzeit lag bei knapp über 30 Sekunden.
















