Waldbrand: Feuerwehr forderte drei Hubschrauber an
Im obersteirischen Bezirk Bruck stand am Sonntag ein Dutzend Feuerwehren und drei Hubschrauber im Einsatz gegen einen Waldbrand. Die Löscharbeiten fanden in schwierigem Gelände statt.
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Im obersteirischen Bezirk Bruck stand am Sonntag ein Dutzend Feuerwehren und drei Hubschrauber im Einsatz gegen einen Waldbrand, wie der Bezirksfeuerwehrverband Bruck am Nachmittag mitteilte. Ein Jäger hatte gegen 13.45 Uhr im Bereich Gschöder nahe Weichselboden das Feuer im Wald entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert. Das Feuer hatte am Abend bereits fünf Hektar Wald erfasst, die Feuerwehrleute hatten auch gegen große Hitze und die starke Rauchentwicklung zu kämpfen, dazu kam noch das sehr steile Gelände.
Brand auf 1.000 Meter Seehöhe
Das Feuer wütete nördlich der Salza auf etwas 1.000 Meter Seehöhe, so ein Sprecher der Einsatzkräfte zur APA: "Unsere Leute sind extrem beansprucht - zu den hohen Tagestemperaturen kommt, dass sie wegen des Rauchs unter schwerem Atemschutz arbeiten müssen". Mit Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendeldienst eingerichtet, der Löschwasser von der Salza über eine vier Kilometer lange Forststraße in die Nähe des Brandes brachte. Ein Hubschrauber der Polizei flog zusätzlich Löscheinsätze. "Wir haben über die Landeswarnzentrale zwei Bundesheer-Hubschrauber angefordert, die kommen mit größeren Löschbehältern", so der Sprecher. Ein Problem sei auch der Wind, der das Feuer immer weiter anfache und nach Osten in die Höhe, in Richtung des trockenen Hochwaldes treibe.
"Wir haben es nicht nur mit einem reinen Waldbrand zu tun, sondern auch mit einem Bodenfeuer. Unsere Leute müssen die Glutstellen mit Krampen aufmachen und dann löschen", was extrem zeitaufwendig sei, so der Sprecher. Dazu komme, dass sich durch die Hitze immer wieder Steine lösten und zu Tal kollerten. Man rechne damit, dass man die ganze Nacht im Einsatz stehe. Über die Ursache des Feuers könne noch nichts gesagt werden.
Aus dem Bezirk Liezen waren die Feuerwehren Wildalpen und Hinterwildalpen eingesetzt, aus Bruck die Wehren aus Gollrad, Gußwerk, Mariazell, Weichselboden, Kapfenberg und Turnau, sowie von der Böhler-Werksfeuerwehr Kapfenberg das große 9.000-Liter-Tanklöschfahrzeug. Insgesamt standen 110 Mann und 18 Fahrzeuge im Einsatz.















