Kapfenberg in Zukunft ohne Kompromisse
Samir Muratovic möchte bei Sturm bleiben, wenn er spielt. Wenn nicht, möchte er den Klub wechseln.

Foto © GEPASamir Muratovic
Das 0:3 bei der Wiener Austria haben die Kapfenberger abgehakt. In einer Video-Analyse wurden die Fehler der zweiten Hälfte besprochen. "Die Mannschaft war sehr selbstkritisch", sagt Trainer Werner Gregoritsch. Ihm hat der Biss und die Laufbereitschaft gefehlt. "Wir waren zu kompromisslos. Das muss sich ändern."
Ab sofort wird auf das Lask-Spiel am Freitag (20.30 Uhr) hingearbeitet. Bis dahin soll die richtige Mischung zwischen Kampfgeist und spielerischen Mitteln gefunden werden.
"Will spielen"
Der Disput bei Sturm zwischen Franco Foda und Samir Muratovic dürfte beigelegt sein. "Ich gebe keine leeren Worthülsen ab. Ich habe gesagt, dass für mich das Thema erledigt ist. Muratovic hat bei seinem Einsatz so gespielt, wie wir ihn sehen wollen", sagte Foda. Muratovic: "Ich will spielen und nicht auf der Bank sitzen. Bevor ich auf der Tribüne lande, gehe ich lieber. Das ist besser für mich und den Klub."
Am Montag teilte Manager Oliver Kreuzer Muratovic die Höhe seiner Geldstrafe nach dessen öffentlicher Kritik am Trainer mit. Ein Einsatz von Muratovic am Donnerstag gegen Petrovac ("Wir sollten keine größeren Probleme haben") gilt als wahrscheinlich. Jakob Jantscher und Ferdinand Feldhofer sollten bis zum Europacup-Spiel auch wieder fit sein. Mario Haas (Knöchelblessur) und Daniel Beichler (Bauchmuskel-Therapie) pausierten am Montag.
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