Viel zu tun für alle jene, die im Winterdienst arbeiten
Die Räumfahrzeuge waren gestern den ganzen Tag unterwegs, und auch abseits der Straßen hatte man viel zu tun, um den Schnee wegzukriegen. Zum Beispiel im Stadion von Kapfenberg.

Foto © PototschnigAuf der vierspurigen B 116 - hier in Kapfenberg - fahren drei bis vier Räumfahrzeuge gemeinsam, um die ganze Fahrbahnbreite auf einmal zu räumen
Der Neuschnee war in diesem Ausmaß nicht angesagt, "aber im Winter können uns Schneefälle nicht überraschen", sagt Michael Felix, Regionalleiter des Straßenerhaltungsdienstes des Landes. Felix ist zuständig für die Bezirke Bruck, Mürzzuschlag und Leoben.
Um etwa 2 Uhr morgens ging es für die Fahrer der Räumfahrzeuge los, und gestern wurde den ganzen Tag durchgefahren. Solche Tage waren in diesem Winter bisher eher selten, schließlich hielten sich die üppigen Schneefälle bislang in Grenzen.
In manchen Gemeinden war man aber doch etwas überrascht von den großen Neuschneemengen, weshalb die Räumung mancherorts sehr spät einsetzte - zum Ärger jener, die sehr früh zur Arbeit mussten. Und auch von Fußgängern gab es gestern viele Beschwerden, dass die Gehsteige schlecht oder gar nicht geräumt waren, sowohl in den Städten als auch in Landgemeinden.
Ein Problem anderer Art hatte Wolfgang Haas zu bewältigen. Er arbeitet bei der Stadionverwaltung Kapfenberg, und gestern Mittag war er bei dichtem Schneetreiben mit seinen Schneeräumgeräten auf dem Kapfenberger Kunstrasenplatz unterwegs: "Am Nachmittag ist Training, aber wenn's bei minus acht Grad schneit, hilft auch die Rasenheizung nicht mehr. Da schmilzt die unterste Schicht und darüber bildet sich Eis."
Aber der Kunstrasenplatz ist ihm immer noch lieber als die Räumung des Stadions: "Das geht nur händisch. Bei 18 Zentimeter Neuschnee ist das eine ganz schöne Arbeit."







