Alar lockt die Scouts zum Spiel
Die Tribünen werden gut besucht sein, wenn Kapfenberg die Wiener Austria am Sonntag zur Revanche bittet. Scouts haben Sencar, Alar & Co. im Visier.

Foto © GEPAGefragter Jungfalke: Deni Alar
Neben Teamchef Didi Constantini werden am Sonntag (16 Uhr) mehr als ein Dutzend internationale Scouts erwartet. Nicht nur die Nationalteamspieler haben es den Experten angetan, aufseiten der Kapfenberger stehen David Sencar und Deni Alar im Fokus.
Sencar hat drei Angebote aus Deutschland und Belgien, wobei eines "sehr konkret und lukrativ" ist, wie sein Berater Franz Masser erzählt. Den 27-jährigen Leobener hätten die Kapfenberger aber auch nach seinem siebenten KSV-Jahr gerne im Kader. "Sencar, wie auch Fukal und Schönberger, will ich behalten", schickt Falken-Boss Erwin Fuchs voraus.
Noch interessanter sieht die Sache bei Deni Alar aus: Rapids Ali Hörtnagl soll in seiner letzten Amtshandlung noch einmal angeklopft haben. Ein erstes Rapid-Angebot von 700.000 Euro soll dem KSV im Vorjahr zu niedrig gewesen sein, eine Million sei der Zeltweger wert. "Ich weiß von nichts, bei mir hat nie wer angefragt", sagt Fuchs, der gemeinsam mit Alar, dessen Vater und Masser die Offerte filtert. Anfragen von Besiktas Istanbul, Chievo Verona und Catania wurden schon abgelehnt. Neben Rapid und Austria ist jetzt auch die deutsche Bundesliga hinter dem 21-Jährigen her. Köln, Gladbach, Mainz und Hannover haben Interesse. Alar hat aber einen KSV-Vertrag bis 30. Mai 2012. Fuchs: "Aus jetziger Sicht bleibt er im Sommer noch bei uns."
Ein paar Fragezeichen
Wie wird der neue Kader aussehen? "Der Stamm bleibt", sagt Fuchs. Die Option auf Wolf wird gezogen, Fragezeichen gibt es bei Elsneg (gehört Frosinone), Kröpfl und Lewerenz (beide von Red Bull). Leihspieler Taboga muss die Modalitäten seines Tromsö-Vertrages klären (Fuchs: "Ablöse können wir keine zahlen"), er soll aber genauso bleiben wie Erkinger, Welnicki und Kocin. Bei Spirk, Pavlov und Tieber wird der Verein die Optionen ziehen, unklar scheint die Zukunft der verletzten Schmid und Rauscher.
Und die Familie Gregoritsch? "Werner sendet Signale, dass er über 2012 hinaus bleiben will", sagt Fuchs. Junior Michael hat einen Jungprofivertrag - und ebenso einen Fixplatz in der Beachtung der Talentescouts.








