"Beitrag für Sicherheit und Umwelt"
Jetzt wurde die sanierte L 111 im Gemeindegebiet von St. Katharein an der Laming für den Verkehr freigegeben. Gleichzeitig wurde ein weiteres Teilstück des Radwegs eröffnet.
Die Scheren waren gut geschliffen, das Band ist durchgeschnitten, die Straße für den Verkehr freigegeben: Nun dürfen sich die Benützer der L 111, der Landesstraße ins Laming- und Tragössertal, über weitere 4,5 Kilometer sanierte Fahrbahn freuen. Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann, der St. Kathareiner Bürgermeister Hubert Zinner, Baubezirksleitungschef Bernd Pitner und viele andere an der Sanierung Beteiligte waren zur Verkehrsfreigabe auf den Bauhof nach St. Katharein gekommen.
"Ganz sind wir ja noch nicht fertig", erklärte Zinner in seiner Ansprache. Und in Richtung Verkehrslandesrat zitierte er einen anonymen Einflüsterer: "Sag ihm, das ist nur eine Teilfeier, vielleicht gibt's dann gleich ein Geld." Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die an der Fertigstellung mitgewirkt hatten, und betonte, die Sanierung sei ja auch "ein Beitrag zur Sicherheit", nicht zuletzt angesichts der vielen Lkw von Gipsabbau und Magnesitwerk. Dazu komme die bessere Erreichbarkeit des Tales, die für den Tourismus wichtig sei.
Auch Kurzmann sieht die Wichtigkeit der Straße für Wirtschaft und Tourismus, vor allem aber für die Bevölkerung, denn schließlich verwalte er ja das Geld der Steuerzahler. Und zu Zinners Teilstück-Anmerkung meinte er: "Die Botschaft ist angekommen."
Eröffnet wurde zeitgleich auch der Radweg in St. Katharein. Für Zinner ein wichtiger Beitrag auch zum Umweltschutz "Jetzt fehlen nur noch 2,5 Kilometer ins Kapfenberger Gemeindegebiet", richtete er eine Botschaft an die Nachbargemeinde.
Abschließend segnete Pfarrer Kole Gjergji Straße und Radweg.













