Lawinen-Situation bleibt in der Obersteiermark kritisch
In der Obersteiermark herrschte am Dienstag erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Trotz klarem Schönwetter waren die Gefahrenstellen meist sehr schwer zu erkennen. Auch in Salzburg bleibt die Situation angespannt.

Foto © APADie Situation bleibt weiter angespannt
In der Obersteiermark herrschte nördlich der Mur-Mürz-Furche laut Lawinenwarndienst am Dienstag weiterhin Warnstufe drei, also erhebliche Lawinengefahr. In den südlich davon gelegenen Landesteilen gab es Warnstufe zwei, also mäßige Gefahr. Über den meisten Gipfeln des Oberlandes wurde strahlend-sonniges Bergwetter gemeldet, was Freizeitsportler zu Touren bzw. Fahrten im freien Skigelände verlocken könnte.
Lage in Salzburg
Seit Samstag sind im Land Salzburg verbreitet 20 Zentimeter Neuschnee gefallen, in den Hohen Tauern lokal über einen halben Meter. Dieser Neuschnee verdeckt häufig ältere Einwehungen.
Schneebretter können bereits bei geringer Belastung brechen, meldete der Lawinenwarndienst des Amtes der Salzburger Landesregierung. Generell kritisch waren steile Rinnen, Gräben und steile Schattenhänge, aber auch Triebschnee im lichten Hochwald und kammferne Geländekanten.
Am Montag hat in Obertauern in der sogenannten Zehnerkarrinne hat ein 38-jähriger slowenischer Snowboardfahrer eine Lawine ausgelöst. Der Mann aus Laibach wurde im Schneebrett im Ausmaß von ca. 60 Metern Breite und 200 Metern Länge mitgerissen. Dem Slowenen gelang es, seinen mitgeführten Lawinenairbag auszulösen, so dass er nicht verschüttet wurde.














