Ein Bau für die Zeit danach
Die "Francesconi Edelstahltechnik" rechnet mit einem baldigen Ende der Krise und übersiedelt in den High-Tech-Park Kapfenberg.

Foto © APA"Wir investieren jetzt, weil wir damit rechnen, dass die Krise bald vorüber ist."
Die "Thomas Francesconi Edelstahltechnik GmbH" erzeugt exklusive Edelstahl-Schwimmbecken sowie Edelstahl-Möbel für den Medizinbereich. Die Produkte sind international gefragt wegen ihrer Qualität der Verarbeitung, ihres Designs und ihrer zuverlässigen Technik.
Der Betrieb mit 15 Mitarbeitern - nicht zu verwechseln mit der "Francesconi Technologie" - befindet sich im Industriepark Kapfenberg, aber nicht mehr lange, denn am Freitag erfolgte der Spatenstich im High-Tech-Park Kapfenberg, unweit des Montan-Güterterminals.
"Wir investieren jetzt, weil wir damit rechnen, dass die Krise bald vorüber ist. Und dann wollen wir auf dem neuesten Stand der Technik sein", sagte Firmenchef Thomas Francesconi. Wo Freitag Mittag tiefer Boden war, entsteht eine Produktionshalle mit 720 Quadratmetern mit angeschlossenem Bürotrakt, wobei eine etwaige spätere Erweiterung bereits mitkonzipiert wurde.
Bei dieser Gelegenheit werden auch die Anlagen modernisiert und die internen Abläufe verbessert und gestrafft. Interessant wird auch die Außenansicht des Gebäudes: ein klar strukturierter Bau, die Fassade mit viel Alu und dunklen Flächen.
Bereits am 18. Juni soll das neue Gebäude fertig sein, es könnte auch der Personalstand etwas erhöht werden. Die Übersiedelung wurde übrigens notwendig, weil die Nachbar-Firma im Industriepark, Lactosan, expandiert und das bisherige Gelände von Francesconi kaufte.
Wie Bürgermeisterin Brigitte Schwarz sagte, ist dies der vierte Betrieb im High-Tech-Park. Aber es bleibt noch genügend Platz: An die 9000 Quadratmeter werden bisher genutzt, 128.000 Quadratmeter sind noch zu haben.












-Anzeigen
