Rathaus InternWird er der neue Grazer ÖVP-Stadtrat? Vieles spricht dafür

Günter Riegler dürfte das Grazer ÖVP-Regierungsteam komplettieren und Finanz- sowie Kulturstadtrat werden.

Günter Riegler
Ex-Stadtrechnungshof-Direktor, aktueller FH-Geschäftsführer, bald finanzstadtrat? © Jürgen Fuchs
 

Eigentlich waren alle auf die Suche nach einer Frau fixiert. Jetzt dürfte ÖVP-Chef Siegfried Nagl aber wieder für eine Überraschung sorgen - und wohl mit Günter Riegler sein Regierungsteam komplettieren. Der Ex-Stadtrechnungshof-Direktor und aktuelle FH-Geschäftsführer dürfte Gerhard Rüsch als Finanzstadtrat nachfolgen.

Mit dieser Lösung kann Bürgermeister Nagl, der ja zuletzt selbst mit den Finanzen geliebäugelt hat, die ihm wichtigen Planungsagenden behalten. Plus: Riegler ist kulturaffin. Und das Kulturressort will die ÖVP unbedingt wieder haben. Der Haken aus der Sicht so mancher: Damit wäre das ÖVP-Regierungsteam neuerlich rein männlich.

Gegenüber der Kleinen Zeitung heißt es nur, dass noch nichts entschieden sei. Riegler selbst kommentiert die Diskussion um seine Person via Twitter. Ein Dementi sieht anders aus:

 

Während sich die schwarz-blauen Verhandlungen also in die Länge ziehen - eine Ergebnispräsentation wird für den 27. oder 28. März angekündigt -, zeichnet sich langsam ab, wie die Ressorts verteilt werden. Als fix gilt: Wohnen wandert zu FPÖ-Chef Mario Eustacchio, die Umwelt bleibt bei Tina Wirnsberger von den Grünen, die wohl auch die Frauenagenden bekommt, ÖVP-Mann Kurt Hohensinner behält mit Sport und Bildung seine Lieblingsressorts.

KPÖ-Chefin Elke Kahr könnte das Sozialressort erhalten, obwohl es Bedenken mancher gibt, dass ihr das zu sehr in die Hände spielen würde. Als Alternative gilt der Verkehr. Eines der beiden Ressorts wird wohl Eustacchio zum Wohnen dazunehmen. Für Neo-Stadtrat Robert Krotzer von der KPÖ bliebe dann Jugend und Familie sowie Gesundheit.

 

 

Kommentare (4)

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knossos
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Das haben die Grazer nicht gewollt

20 % Wählerstimmen war der klare Auftrag "Wohnungsressort bleibt wo es ist", jetzt soll es zu den Blauen, die außer von Polemik, Abgrenzung und Selbstdarstellung mit leeren Worthülsen von nichts eine Ahnung haben, nur um weitere Zugewinne der KPÖ zu verhindern. "Wir wollen unser Graz zurück", da wird der Packelei und der Rücksichtslosigkeit die Tür noch weiter geöffnet, die Bereicherung an den sozial Schwachen, die sich nicht wehren können, wird erleichtert. Wie war's 2000 - ein Trupp unfähiger Brustklopfpaviane zieht in die Regierung ein, verhaut, was möglich ist, vergißt aber nicht, gut versorgt auszusteigen. Unfassbar, dass sich das in Graz wiederholen soll, und niemand sich dagegen wehrt.

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Acquario
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Finanzstadtrat -

in einer Stadt mit fast 1,5 Mrden Schulden und einem Murkraftwerk das uns offiziell 100 Mio kostet (die wahren Kosten werden - wie immer um einiges höher sein).
Wer Charakter und Moral hat - muss also schon schwer schlucken um diesen Job anzunehmen...

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ROAD1
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Verkehr Ressorts

Dies sollte entweder Schwarz od. Blau übernehmen. Bei der Kahr haben wir wieder das fiasko wie bei der Rücker

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Strassenbahnausbau
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Na zum glück

hat Eustacchio ja so viel weitergebracht

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