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Flüchtlingsquartiere: Land lehnt Angebot der Kirche ab

Gemeinden suchen händeringend Quartiere und wenden sich dabei auch an die katholische Kirche. Der Judenburger Pfarrhof bleibt nach Anfrage allerdings zu. Land pocht auf Zusage gegenüber Gemeinde. Von Monika Schachner

Quartiere für Flüchtlinge gesucht - Land will Zusage aber halten © APA/Sujetfoto
 

20.620 Menschen und damit fast doppelt(!) so viele wie im Vorjahr sind seit Jänner vor Krieg, Not und Unterdrückung nach Österreich geflohen und haben hier einen Asylantrag gestellt. Bund, Länder und Gemeinden suchen nun fieberhaft nach Quartieren für die Betroffenen. Immer wieder klopfen sie dabei auch an die Tür der katholischen Kirche – mit Erfolg. 585 Flüchtlinge haben mittlerweile etwa in leer stehenden Pfarrhöfen oder in Klöstern Zuflucht gefunden. Nun gibt es jedoch ein Nein vom Land.

Landesrätin Doris Kampus hatte in der Vorwoche Bischof Wilhelm Krautwaschl persönlich um Hilfe gebeten, woraufhin sich die Diözese auf die Suche begab. Fündig wurde sie schließlich in Judenburg-St. Magdalena. Der Pfarrhof bietet die nötige Infrastruktur und Platz für 15 Flüchtlinge. Das Land lehnte das Angebot allerdings ab. Kampus beruft sich auf eine Zusage ihres Vorgängers Siegfried Schrittwieser, keine neuen Flüchtlinge in der obersteirischen Stadt unterzubringen. Judenburg gehört zu jenen sechs Gemeinden, die die meisten Asylwerber, nämlich 122, aufgenommen haben. Die Landesrätin: „Zusagen muss man auch einhalten.“

Kurzfristlösung

In der Diözese beurteilt man die Zusammenarbeit mit dem Land prinzipiell positiv, nur: „Im konkreten Fall geht es darum, Flüchtlingen vorübergehend eine feste Unterkunft zu geben“, verweist Erich Hohl, der Integrationsbeauftragte der Diözese, auf den Plan, Flüchtlinge, die im Erstaufnahmelager Traiskirchen in Zelten untergebracht sind, bei Unwettern oder Starkregen in Busse zu verfrachten. Hohl dazu: „Hier geht es um Menschen.“

Landesrätin Kampus will das Angebot der katholischen Kirche „in Evidenz halten“ und nur im Notfall und dann auch zeitlich befristet darauf zurückgreifen. Ihr Appell gehe vielmehr an die Bürgermeister jener Gemeinden, die keine oder nur ganz wenige Flüchtlinge aufgenommen haben, solidarisch zu sein.

Die Kirche will jedenfalls weitermachen: Über die Ferien werden unbegleitete Minderjährige im Augustinum einquartiert und auch das Stift Admont will im Herbst die Türen eines neu erworbenen Hauses für 70 Flüchtlinge öffnen.

Zwischen 22 Uhr und 8 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

fipsal
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Macht euch doch schlau

und lest und guckt mal bei der " Welt" im Netz, da werdet ihr Stauenen, was sich in Europa anspielt und wielnge es noch lustig geben wird, in Eu - Muh.

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Geom38
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Wahrscheinlich ists so

dass das Wort "vorübergehend" keiner mehr hören kann. Im Gegensatz zu vielen Krisen vergangener Jahre deutet diesmal ja wenig darauf hin dass diejenigen denen ein Aufenthaltstitel zuerkannt wird unser Land jemals wieder verlassen werden.

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grazer500
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Von denen die anerkannt werden

(bei Syrern fast immer der Fall) wird wohl kaum jemand zurückkehren.
Die übrigen verlassen auch kaum freiwillig unser Land, Abschiebungen können oft gar nicht erfolgen (entsprechende Abkommen fehlen).

Für die Einen ist unser Boot schon voll, für die Anderen noch sehr lange nicht.

Wir sollten gewiss nicht die hereinströmenden Flüchtlinge unmenschlich behandeln, andererseits aber kann und sollte die Asylpolitik nicht nur unter der Ägide der Kirche (+ NGO`s) geführt werden.
Weil es keine Lösung sein kann, dass wir weiterhin alles tun, um das attraktivste Land für Asylwerber zu bleiben.

Der Appell (nicht nur) dieser Landesrätin an Bürgermeister ist verfehlt und so nötig wie ein Kropf..

Denn nicht unsolidarische Bürgermeister sind das Problem, sondern die mangelnden Ressourcen (es braucht mehr als nur ein Dach überm Kopf) in vielen kleinen Gemeinden.

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Ausgleich
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Wo sind die Interviews an Flüchtlinge ????

Wie stellt man sich vor hier zu bleiben Wie Wann möchte man wiederum zurückgehen
Möchte man seine Familien nachholen
Was erwartet man sich für die Zukunft
Welche Religionen gehört man an usw. Es fehlt an Aufklärung an Bevölkerung die Medien anscheinend nicht machen möchten.
Den Kürbisköpfen am Portal ist dies WURSCHT.Vielleicht wissen die mehr,alles !

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brandaktuell
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interessant

wär,speziell für sie vielleicht,dann noch ein video vom abschlachten seiner familie,damit die glaubwürdigkeit erhalten bleibt.......

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Passsteirer
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@interessant sind SIE

Behaupten alle werden abgeschlachtet auch die in Afghanistan wo kein Krieg ist ?

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dolinenfuzzy
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EBEN das B . O . O . T ist V . O : L : L

!!!!!!!!!!!!!!!!!

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burgring0
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Die Schlagzeile ist irreführend....

...nicht das Land lehnt ab, sondern Frau Landesrätin Kampus (SPÖ). In einer sozialdemokratisch geführten Gemeinde Flüchtlinge....wo kommen wir dahin !!!

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StockBoss
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Typisch Sozis

Judenburg ist rot deshalb darf dort kein weiterer Flüchtling untergebracht werden. Natürlich sind in einer relativ großen Bezirkshauptstadt relativ viele Flüchtlinge. Wie viele Flüchtlinge sind in Graz? Graz ist schwarz deshalb können noch viele kommen...

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tannenbaum
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Und was war bei meinem Kommentar so schlimm, dass er nicht veröffentlicht werden kann? Lange habe ich diese Zeitung sicher nicht mehr!

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HeinrichJ
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Nur Mut

ich hab sie auch schon abbestellt

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giru
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HeinrichJ

...und liest stattdessen "Heute". Boah, da wird sich das überanstrengde Kopferl freuen.

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tannenbaum
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Als junger Asyllwerber hat er aber schon erstaunlich viel an persönlichen Dingen. Er gibt viele ältere, österreichische Obdachlose die mit einen Billa-Sackerl auskommen müssen und jeden Tag auf einer Parkbank schlafen!

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giru
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tannenbaum

dieser billige, abgedroschene Vergleich trifft die Sachlage in keiner Weise.

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brandaktuell
6
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inzwischen

mach ich mir absolut keine sorgen mehr um "unsere obdachlosen",die sind momentan die am meisten geliebte gruppe in österreich und können sich wohl vor hilfsangeboten nimmer retten. übrigens: gib an obdachlosen 2 große säck voll wertsachen und er hat in einer woche nix mehr.

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