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    Zuletzt aktualisiert: 05.03.2013 um 22:14 UhrKommentare

    Mann ließ sich absichtlich mit Auto anfahren

    Abeitsloser ließ sich absichtlich von einem Auto streifen, um Geld zu ergaunern. Er hat Übung darin. Er musste sich wegen Betrugs, Verleumdung und falscher Beweisaussage vor Gericht verantworten.

    Foto © APA

    Der Angeklagte ist nicht nur, was man landläufig "einen Ast" nennt. Er hat die Statur eines mittleren Alleebaumes und macht den Eindruck, als könnte er einen Mittelklassewagen mit der bloßen Hand aufhalten. Vor Gericht steht der 45-Jährige, weil er von einem Autospiegel gestreift wurde, als eine Frau aus der Parkgarage fuhr.

    Drei Zeugen behaupten, er habe sich absichtlich anfahren lassen. Das bringt ihm die Anklage wegen Betrugs, Verleumdung und falscher Beweisaussage ein.

    Der Sachverständige ortet eine Persönlichkeitsstörung, die sich in "erhöhtem Verlangen nach Aufmerksamkeit und in Dramatisierungen" äußert.

    Ein Zeuge sieht es prosaischer: "Der hat das schon öfter gemacht. Der lebt davon." Dem Zeugen erzählte der Angeklagte, er habe "wieder eine erwischt", die zahlen müsse. "Das kann ja net sein, der soll arbeiten. Stark genug ist er." Arbeitslos ist er seit 13 Jahren.

    "Bei mir hat er es auch versucht." Er hat eine Speckjause geschnorrt und dann gesagt, es gehe ihm schlecht, er müsse ins Spital. Bei der Notbremsung einer Tram sei er der einzige Passagier gewesen, der verletzt war und Geld bekam. Einmal ging es um ein angebliches Putzmittel in der Milch.

    Und der Sachverständige weiß auch noch was: Als er Massageöl in die Augen bekam, kam er mehrmals täglich in die Augenklinik. Richter Günter Sprinzel fällt einen Freispruch. "Ich hab's 1000 Prozent nicht absichtlich gemacht!" - "Von 1000 Prozent ist keine Rede, aber im Zweifel kann ich Sie nicht verurteilen", entgegnet der Richter trocken.

    Die Zeugen haben gesehen, wie er absichtlich ins Auto lief, beschrieben ihn aber als blond mit Zopferl (??). Autofahrer, erhöhte Vorsicht bei baumlangen Männern - mit Glatze!

    Sie erreichen den Autor unter

    alfred.lobnik@kleinezeitung.at

    ALFRED LOBNIK

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