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Ein Land versinkt im Schnee
Der Süden der Steiermark erlebt den schneereichsten Februar seit 1986. Während Frau Holle für den Norden noch Reserven hat, setzt im Rest des Landes Regen ein.

Foto © Leser-Reporter Karl WiedenhoferBlick über das tief winterlichen Graz
Die weiß-grüne Steiermark, das war einmal. Derzeit präsentiert sich das Bundesland ganz einheitlich: Weiß in Weiß. Der Süden des Landes hat in den vergangenen Tagen so viel Neuschnee abbekommen wie seit Jahrzehnten nicht mehr und hat zum allgemein schneeverwöhnteren Norden aufgeschlossen. Das versetzt sogar die Meteorologen in Staunen.
"Das letzte Mal, dass es in einem Februar in Graz so viel Schnee gegeben hat, war im Jahr 1986", sagt Alexander Podesser von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Zamg). Wenngleich es im damaligen Rekordwinter noch um einiges mehr gewesen ist wie heuer.
Immerhin: Mehr als einen halben Meter Neuschnee hat die vergangene Woche der südlichen Steiermark beschert. Das Tauwetter zwischendurch und der einsetzende Regen haben der Schneedecke aber bereits wieder zugesetzt. Sonntagnachmittag lag Graz bei noch 22 Zentimeter Schneehöhe. In der Südsteiermark und im Osten brachte es die Schneedecke laut Zamg-Messungen zumindest noch auf 40 Zentimeter.
Lange wird es dabei aber nicht mehr bleiben. Am Montag steigt die Schneefallgrenze wieder auf 500 Meter, in den Niederungen klettern die Höchstwerte auf fünf Grad. "Während es im Süden regnet, dürfte in höheren Lagen noch ordentlich Schnee dazukommen", sagt Podesser. Der Dienstag bleibt trockener, am Mittwoch zieht es dann abermals zu.
Wärmer mit bis zu neun Grad dürfte es erst am Freitag werden, wenn der meteorologische Frühling beginnt. "Ein echtes Frühlingswetter wird das aber nicht", sagt Podesser. "Das wartet heuer wohl auf den astronomischen Frühlingsanfang am 20. März."


























