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Land will Europaspitze noch toppen
Am Montag wurde stilecht im Zentrum für medizinische Forschung die neue Forschungsstrategie des Landes vorgestellt. Ziele: Stärken stärken, Kräfte bündeln, internationaler werden.

Foto © KKJochen Pildner-Steinburg, Kristina Edlinger-Ploder, Andreas Gerstenmayer
Es war ein "Neujahrsbaby" der besonderen Art, das am Montag Wissenschaftslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder gemeinsam mit IV-Chef Jochen Pildner-Steinburg und dem Forschungsrat-Vorsitzenden Andreas Gerstenmayer (Siemens Deutschland) vorstellte: die neue Forschungsstrategie des Landes.
In einem "Shared Space for Science and Innovation" - ein gemeinsamer Raum für Wissenschaft und Innovation - sollen die einschlägigen Institutionen (Unis, Hochschulen, Joanneum Research, Hightech-Firmen) noch enger und effizienter zusammenarbeiten. Ziel ist es, bis 2020 den derzeitigen Rekordwert der Forschungsquote von 4,3 Prozent auf fünf Prozent anzuheben. Dieser österreichweite Spitzenwert bedeutet auch den zweiten Platz der Steiermark im Europavergleich der Regionen.
"Weg vom Gießkannenprinzip, dafür regional wirksam und international bedeutsam", nach diesem Maßstab sollen künftig Fördergelder vergeben werden: Es wird zu Ausschreibungen kommen. Speziell das Thema Jungforscherförderung sowie die Einbindung der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sind besondere Anliegen.
Auch die Industrie, die 3,1 Prozent dieser 4,3 Prozent Forschungsquote beisteuert, ist mit der neuen Forschungsstrategie zufrieden. IV-Chef Jochen Pildner-Steinburg mahnte allerdings mehrfach ein, dass dies "ein Thema für die gesamte Landesregierung sein muss".
Bereiche, die auf Wirtschaftsseite bereits vorhanden sind, sollen durch Forschung ergänzt werden, als Vorbild dient das Projekt "Green Tech Styria". Bei der Forschungsinfrastruktur sollen sich Wissenschaft und Wirtschaft künftig teure Großgeräte teilen.
Das Land und die Industrie wollen auch bei Stiftungsprofessuren tätig werden. Der Zukunftsfonds soll zur Anschubfinanzierung größerer Projekte dienen. Mittelfristig soll zudem ein Forschungsraum Süd mit Kärnten und Slowenien entstehen.
Gerstenmayer gratulierte der Steiermark und betonte zugleich, man müsse stärker auf den Output der Forschung schauen. Wichtig sei eine enge Verbindung von Forschung und regionaler Wertschöpfung.
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4,3 Prozent...
... beträgt die Forschungsquote in der Steiermark. Damit ist das Land an der Spitze in Österreich und im Europavergleich der Regionen auf dem zweiten Platz. Bis 2020 soll der Wert auf fünf Prozent gesteigert werden.
25...
... der 45 Kompetenzzentren österreichweit haben eine steirische Beteiligung. Die Steiermark will auch künftig abräumen.




















