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    Zuletzt aktualisiert: 05.01.2013 um 20:29 UhrKommentare

    Abgerutschter Hang versetzte Einfamilienhaus

    In Öblarn ist am Samstagnachmittag ein Einfamilienhaus von einem abrutschenden Hang um etwa zehn Zentimeter verschoben worden. Die Bewohnerin musste evakuiert werden.

    Foto © BFV Liezen/ Schlüßlmayr

    Man sah es ihnen an: Lieber hätten die rund 500 Feuerwehrleute, die seit Freitagnacht im Bezirk Liezen im Einsatz standen, Schnee geschaufelt. Doch zu kämpfen hatten sie stattdessen gegen Hochwasser, Schlamm und Hangrutschen.

    Durch die rechtzeitige Niederschlagswarnung der Meteorologen für die Obersteiermark waren die Feuerwehren bereits in Alarmbereitschaft gewesen. Ab Freitagnacht schüttete es nördlich der Niederen Tauern tatsächlich unentwegt. 60 bis 70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zählten die offiziellen Messstellen. Laufend gingen in der Bezirksfeuerwehrzentrale Liezen die Notrufe ein, Dutzende Bewohner meldeten überflutete Keller oder Bäche, die knapp vor dem Übergehen waren.

    Die größte Gefahr ging aber vom völlig aufgeweichten Erdreich aus. Am Nachmittag, als der Regen bereits aufgehört hatte, rutschte in Öblarn ein Hang ab und stoppte vor einem Einfamilienhaus. "Dessen Grundmauern sind um rund zehn Zentimeter verschoben worden", berichtet Christoph Schlüßlmayr vom Bereichsfeuerwehrverband Liezen. Baumstämme, die der rutschende Hang mitgerissen hatte, bohrten sich sogar durch die Außenwand. Die 80-jährige Bewohnerin, die alleine im Haus lebte, blieb unverletzt. Nur widerstrebend verließ sie laut Feuerwehr das Gebäude, das vorläufig nicht mehr betreten werden darf.

    Schon zuvor hatte in Öblarn eine Mure ein Wirtschaftsgebäude und die darin gelagerten Geräte getroffen. In St. Martin am Grimming bildete sich nahe einer Siedlung ein großer See, der Häuser zu überfluten drohte. Bei Pumparbeiten im Ortsteil Tipschern verletzte sich ein Feuerwehrmann, als er von einer Schlauchkupplung am Kopf getroffen wurde.

    Der für den Jänner ungewöhnlich heftige Regen hat auch in Tirol, Salzburg und Oberösterreich für Überflutungen und Hangrutschungen gesorgt. In Niederndorf im Bezirk Kufstein wurde eine Tischlerei durch einen Hangrutsch beschädigt, zwei angrenzende Wohngebäude mussten evakuiert werden. In Koppl im Flachgau rutschte ein 400 Quadratmeter großes, bewaldetes Hangstück ab und verlegte eine Landesstraße einen Meter hoch. Viele weitere Straßen wurden durch Überflutungen oder Rutschungen unpassierbar.

    Hochwasseralarm herrschte einmal mehr auch in Steyr, wo Straßensperren schon Routine sind. Auch entlang der Donau in Niederösterreich rechnet man dieser Tage mit einem ein- bis fünfjährlichen Hochwasser.

    WILFRIED ROMBOLD

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