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  • 22. Oktober 2014 02:00 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 01.01.2013 um 10:29 UhrKommentare

    Silvesterfeier endete mit vier Verletzten

    Großmutter, Mutter, Kind (4) und eine helfende Nachbarin kamen nach Brand in Hochhaus ins Spital. Schuld am Feuer war eine Spritzkerze am ausgetrockneten Christbaum gewesen.

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    Den Beginn des neuen Jahres wollte eine bulgarische Familie festlich begehen. Dazu hängte die 37-jährige Mutter - trotz alljährlicher Warnungen durch Feuerwehr und Polizei vor der Brandgefahr - in ihrer Wohnung in der Grazer Billrothgasse Wunderkerzen am völlig ausgetrockneten Christbaum auf. Als sie diese anzündete, war es ungefähr Mitternacht.

    "Fünf Minuten nach Mitternacht brannte der Baum, wenig später dann die ganze Wohnung", berichtet ein Beamter der Polizeiinspektion Riesplatz. Die Mieterin der Wohnung und ihre Mutter versuchten noch selbst zu löschen, wobei sich beide leichten Verbrennungen an Händen und Gesicht zuzogen. Dann retteten sie sich ins Stiegenhaus.

    Eine Nachbarin hatte da bereits den Brandausbruch bemerkt. Die 25-jährige Krankenschwester kam sofort zu Hilfe, sie trug das vierjährige Kind aus der Wohnung. Wenig später war auch schon die Betriebsfeuerwehr des LKH Graz am Brandort - das Hochhaus, in dem das Feuer ausgebrochen war, liegt ganz in der Nähe des Krankenhauses. "Die Kollegen holten die Mieterin aus dem völlig verrauchten Stiegenhaus, sie wollte nämlich aus unbekannten Gründen wieder in die brennende Wohnung zurück", so Dieter Pilat, Einsatzleiter der Grazer Berufsfeuerwehr, die nicht nur von mehreren Nachbarn, sondern auch durch den Rauchmelder im Stiegenhaus alarmiert worden war.

    Mutter, Großmutter und die hilfreiche Nachbarin kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH, das Kleinkind zur Beobachtung in die Kinderklinik. "Alle haben ein Mordsglück gehabt", so der Polizeibeamte. Die Wohnung brannte jedoch aus: rund 50.000 Euro Sachschaden. Die Grazer Berufsfeuerwehr hatte in der ersten Stunde des neuen Jahres übrigens noch sieben weitere Einsätze zu bewältigen.

    DANIELE MARCHER

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