Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 16:51 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren

Bezirks- und Gemeindesuche

Was die Grazer zahlen wollen - und zahlen müssen Notarzthubschrauber  im Dauereinsatz Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Steiermark Nächster Artikel Was die Grazer zahlen wollen - und zahlen müssen Notarzthubschrauber  im Dauereinsatz
Zuletzt aktualisiert: 27.12.2012 um 19:47 UhrKommentare

Feuerwerke: Laut ist out

Knallkörper im Wert von zehn Millionen Euro explodieren zu Silvester. Ein Verbot befeuert den Verkauf.

Foto © Marija Kanizaj

Am Himmel herrscht Krieg. Zumindest lassen es die Namen der Feuerwerkskompositionen vermuten, die in der Silvesternacht am Firmament explodieren werden: Sie nennen sich "Megafire", "Big Bang" oder "Hell Fire", man kann aber auch zum - angesichts des gewaltunterlegten Umsturzes in Libyen lautmalerisch wenig sensibel gewählten - Kugelraketenset "Trippolis" greifen, um dem Jahreswechsel entgegenzukrachen.

Zu Silvester verpuffen dieserart auch heuer wieder österreichweit binnen weniger Minuten rund zehn Millionen Euro. Wie viel davon in der Steiermark, lässt sich seriöserweise nicht herausfiltern, sagt Robert Siegert, Branchensprecher in der Wirtschaftskammer.

Serienzünder als Hit

Von einer Krise und dem eigentlich generell für Ortsgebiete geltende Feuerwerksverbot (sofern es keine Ausnahmegenehmigung des Bürgermeisters gibt) ist jedenfalls nichts zu merken, von einem Umdenken bei der Kaufentscheidung aber sehr wohl. Die akustischen Grenzen sind ausgereizt. Lauter geht es vielfach nicht mehr oder ist nicht mehr erwünscht, wie Experten bestätigen. Stattdessen setze man verstärkt auf optische Reize (Fontänen, Feuerräder, Vulkane).

Damit naht das Ende der konventionellen Raketen an der Spitze der Verkaufshitparade. In Bälde werden sie von Feuerwerksbatterien beziehungsweise Verbundfeuerwerken verdrängt werden. Mit einem Zündvorgang wird dabei eine rund zweiminütige Serie von Explosionskörpern aktiviert. Für den Kauf derartiger Effektprodukte gilt allerdings ein Mindestalter von 16 Jahren. "Wir kontrollieren die Ausweise sehr streng", betont Hermine Neubauer vom Verkaufsstand gegenüber des Grazer Ostbahnhofs: "Wenn etwas passiert, will ich nicht mitverantwortlich sein."

Unvermindert hoch im Kurs stehen auch bei ihr "Schweizer Kracher", vulgo "Piraten". Verkaufsfördernd wirkt, dass sie ab 4. Juli 2013 nicht mehr verkauft werden dürfen. Die Händler wollen demnach die Lager leeren, die Kunden noch schnell ein Depot anlegen. "Hamsterkäufe sind zu erwarten", glaubt Siegert.

Spenden statt Krachen

Pro Silvesternacht landen österreichweit rund eintausend Personen mit Hörschäden in den Krankenhäusern. Dazu kommen teilweise Verbrennungen. "Am besten aufs Krachen verzichten", rät man beim Roten Kreuz und bittet unter www.spendenstattkrachen.at um eine Umleitung der Gelder.

Strenge Alterslimits

An Jugendliche unter zwölf Jahren dürfen grundsätzliche keine Feuerwerkskörper verkauft werden. Für Wunderkerzen und Knallerbsen muss man älter als zwölf sein, für Knallfrösche Babyraketen oder Feuertöpfe wurde das Mindestalter von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt. Die Strafe beträgt bis zu 3600 Euro.

Stress für Haustiere

"Lassen Sie Ihre Tiere in dieser Nacht nicht alleine", empfiehlt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Konkret: Katzen nicht ins Freie lassen, Räume abdunkeln, Rückzugsgebiete schaffen. Hunde können im Vorfeld mit "Desensibilisierungs-CDs" an die erhöhte Lärmkulisse gewöhnt werden.

KLAUS HÖFLER

Steirer des Tages

Otto Marl: "Ich war das Opfer: Es hat bitter wehgetan"
Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!

KLEINE.tv

Murtal Classic: Chef hört auf

"Nostalgie pur" lautete das Motto am Pfingstwochenende in Knittelfeld. ...Bewertet mit 5 Sternen

 




Aktuelle Fotoserien

Frühlingshafte Impressionen aus Graz 

Frühlingshafte Impressionen aus Graz

 

Wer wird Narzissenkönigin?

Jürgen Fuchs

20 Kandidatinnen haben sich für das Voting zur Narzissenkönigin 2013 qualifiziert. Bis 24. Mai können die User darüber abstimmen, welche Damen in die Finalrunde kommen.

Platzwahl 2013

Steiermark Tourismus

Es ist wieder "Platzwahl"-Zeit: Heuer werden die schönsten Wasserperlen des Landes gekürt. Stimmen auch Sie mit!

Die besten Forschungsprojekte

contrastwerkstatt - Fotolia

Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

Peter Rosegger-Jahr

Landesarchiv

Im Jahr 2013 feiert die Steiermark den 170. Geburtstag von Peter Rosegger (1843-1918) mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten.

Jobs auf kleinezeitung.at/karriere

3D-Rundgang durch die Steiermark

http://www.3dpanorama.at/

Wollen Sie die Steiermark mit ihren Sehenswürdigkeiten, Städten und Kirchen einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben? Dann unternehmen Sie doch einen 3D-Rundgang durch die grüne Mark!

Babyfotos

Steirer helfen Steirern

Mit "Steirer helfen Steirern" unterstützen wir gemeinsam mit unseren Leserinnen und Lesern Landsleute in Not.
Das Spendenkonto:
Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Konto: 170001, BLZ: 20815

 
Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
 

Hochzeitsfotos

 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.

Für Sie da

Foto: Helmut Lunghammer

So erreichen Sie die Ombudsmann-Redaktion:

  • Tel.: (0316) 875-4910
  • Fax: (0316) 875-4904

E-Mail

 

Leserfotos

 
Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
 

Wallpaper

 

Verkehrsmeldungen

Foto: ÖAMTC
 

Prospekte



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang