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Aufregung um Kages-Vorstand Tscheliessnigg
Der neue designierte Kages-Vorstand Karlheinz Tscheliessnigg gab der Kleinen Zeitung ein erstes, exklusives Interview. In der Politik und in der Spitalsszene ging es danach rund.

Foto © KANIZAJ
GRAZ. Tscheliessnigg hatte offen über die mögliche Schließung der Chirurgie in Bad Aussee spekuliert. Und er hatte trotz seiner bekannten Zweifel an der Übernahme des LKH West durch die Barmherzigen Brüder das Projekt als "akzeptiert" bezeichnet. "Weil es der Eigentümer so will."
Natürlich war die Aufregung groß. Auch in Bad Aussee, wo man zuletzt die Chirurgie als fix erachtet hatte - trotz der früheren Gespräche mit einem privaten Betreiber. Auch im LKH West in Graz, wo man nach wie vor auf eine kleine Chance hofft, dass die Übernahme doch nicht stattfindet, zeigte man sich irritiert.
In der ÖVP-Spitze wurde das Interview heftig diskutiert, weil man die Spitalsreform, die man mit viel Tempo gestartet hatte, nun ein bisschen einbremst, um sich alle Optionen offen zu halten. Deshalb schwächte Tscheliessnigg seine Aussagen jetzt auch ab: "Wir brauchen mehr Zeit und mehr Gespräche. Der Eigentümer hat sich noch nicht entschieden, was ich nur zu gut verstehe. Wir müssen - bevor wir weitermachen - alles noch einmal gründlich analysieren. Die Chirurgie in Bad Aussee soll kommen. Aber natürlich wird - wie überall in den Spitälern - evaluiert, was man in der Versorgung braucht."



















