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Landesbahnen in Weiz: Busfahrer entlassen
Landesbahnen in Weiz trennten sich von sechs Mitarbeitern wegen "finanzieller Unregelmäßigkeiten". Die Fahrer sollen bei Sonderfahrten einen Teil der Lenkerstunden direkt mit dem Auftraggeber abgerechnet haben. Diese Vorgehensweise sei aber üblich gewesen.

Foto © HERANSujetbild
Sechs Mitarbeiter der Steiermärkischen Landesbahnen in Weiz wurden dieser Tage aus dem Unternehmen entlassen - wegen "finanzieller Unregelmäßigkeiten", wie es heißt. Sie sollen bei Sonderfahrten wie Theaterfahrten oder Ausflügen mit dem Landesbahnbus unberechtigterweise einen Teil der Lenkerstunden direkt mit dem Auftraggeber abgerechnet haben.
Das allerdings sei schon seit vielen Jahren dort übliche Praxis - und von der Geschäftsleitung abgesegnet - gewesen sagt der ehemalige Landesbahnbetriebsleiter Josef Pangerl und bringt das Beispiel einer Theaterfahrt nach Wien: Von den neun Stunden, die der Busfahrer unterwegs war, wurden drei Stunden und die gefahrenen Kilometer auf die Rechnung der Landesbahn gesetzt. Die sechs Stunden zahlte der Auftraggeber an den Busfahrer oder die Busfahrerin.
"Konsequenzen gezogen"
Diese Praxis dürfte jetzt der Anlass für die Entlassung von sechs Mitarbeitern gewesen sein. Landesbahnen-Geschäftsführer Helmut Wittmann möchte sich dazu zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern: "Es ist ein behördliches Verfahren anhängig, mehr will ich dazu nicht sagen." Nur so viel: Man sei um eine rasche Aufklärung bemüht, die Konsequenzen, die rasch zu ziehen gewesen seien, habe man gezogen. Und: Hätte, wie es heißt, die Geschäftsleitung von den Unregelmäßigkeiten gewusst, hätte man auch dort die nötigen Konsequenzen gezogen.






















