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    Zuletzt aktualisiert: 21.12.2012 um 11:49 UhrKommentare

    Rektoren mit Verteilung der Gelder zufrieden

    Angesichts der angespannten Finanzlage im Ministerium sei das Ergebnis akzeptabel, wenn mit dem Budget auch keine großen Sprünge machbar seien. Bei den Betreuungsverhältnissen konnten weder die Uni Wien noch die Uni Graz ihre Ziele durchbringen.

    Uni Graz: Ergebnisse sind akzeptabel

    Foto © Uni Graz: Ergebnisse sind akzeptabel

    Mit 1. Jänner gelten für die 22 öffentlichen Unis die neuen Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2013-2015, insgesamt hat das Wissenschaftsministerium 7,4 Milliarden Euro zu vergeben. Auch wenn diese Gesamtsumme aus Sicht der Rektoren zu gering ist, zeigen sie sich mit der Verteilung der Mittel bei einem Rundruf der APA im Großen und Ganzen zufrieden. Tenor: Angesichts der angespannten Finanzlage im Ministerium sei das Ergebnis akzeptabel, wenn mit dem Budget auch keine großen Sprünge machbar seien. Bei den Betreuungsverhältnissen konnten weder die Uni Wien noch die Uni Graz ihre Ziele durchbringen.

    Die Uni Wien bekommt in den kommenden drei Jahren um etwa 14 Prozent mehr Mittel als in der vergangenen Leistungsvereinbarungsperiode (2010-2012). "Das bedeutet, dass wir den Status quo aufrechterhalten und ein paar, wenn auch nicht gravierende Verbesserungen umsetzen können", erklärt Rektor Heinz Engl gegenüber der APA. Die Verhandlungen seien "hart, aber fair gewesen". Im Rahmen dessen, was realistisch erwartbar war, sei er mit dem Ergebnis zufrieden.

    Betreuungsverhältnisse

    Ein wesentliches Ziel der Uni, nämlich die nachhaltige Verbesserung der Betreuungsverhältnisse, habe ob des Budgetrahmens nicht erreicht werden können. "Es war rasch klar, dass das für das Ministerium nicht finanzierbar ist, deshalb haben wir vereinbart, die Betreuungsrelationen im Wesentlichen stabil zu halten." Die Uni Wien habe bereits in den vergangenen zwei bis drei Jahren relativ stark das Lehrpersonal in stark belasteten Studien ausgebaut "und den Status Quo können wir auch in den kommenden Jahren halten. Das ist schon ein Erfolg". Spielräume zur weiteren Verbesserung der Betreuungsverhältnisse, auch in jenen Fächern, in denen ab kommendem Herbst Aufnahmeverfahren vorgesehen sind, gibt es für die Uni Wien allerdings kaum.

    In der Forschung ist die Uni laut Engl "gut unterwegs", allerdings hoffe er, dass das Ministerium wie in der Vergangenheit zusätzliche Mittel für Investitionen in Geräte ausschütten wird. Immerhin müsse die Uni bei Berufungen mit den deutlich besser finanzierten deutschen und Schweizer Exzellenzunis konkurrieren.

    "Summa summarum ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis" hat die Universität Graz laut Rektorin Christa Neuper erreicht. Von einer langen Liste habe man die strategischen Projekte letztendlich umsetzen können - wenn auch nicht im gewünschten Ausmaß. Die geplanten Schwerpunkte der Uni waren Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Verbesserung der Betreuungsverhältnisse, Lehrerausbildung und Fortführung der Standortkooperationen mit der Technischen Uni (TU) Graz bei den Naturwissenschaften bzw. mit der TU und der Medizin-Uni Graz bei den Life Sciences. "Inhaltlich waren wir da sehr nahe an den Vorstellungen des Ministeriums. Das Thema war, was man mit den Mitteln tatsächlich umsetzen kann."

    Professuren nicht ausfinanziert

    Gerade bei der Lehrerausbildung hätte die Uni weit reichendere Pläne gehabt und auch für die Kooperationsprojekte sei es "nicht so einfach" gewesen, Mittel zu erhalten. Bei den Betreuungsverhältnissen habe man das gewünschte Ziel nicht erreicht. Die zehn neuen Professuren, die die Uni nun im Rahmen des Testlaufs zur Studienplatzfinanzierung bekommt, seien von der Uni ohnehin bereits geplant gewesen und hätten auch andere Fächer als die nun genehmigten umfasst. Weiterer Wermutstropfen: Die Uni muss bei den zusätzlichen Professuren etwas zuschießen. "Sie sind nicht ausfinanziert, dazu braucht man ja auch Infrastruktur, Räume und Laborausstattung."

    Noch dazu überschreite die Zahl der geplanten Plätze (angelehnt an der Zahl der Studienanfänger im Studienjahr 2011/12) ganz klar die tatsächlichen Kapazitäten der Uni. Dementsprechend unzufriedenstellend findet sie die vorliegende Regelung. "Was die Kapazitätenorientierung angeht, haben wir im Rahmen der Leistungsvereinbarungen leider keine verbindliche Lösung abschließen können, hier laufen noch weitere Gespräche." Die Leistungsvereinbarungen nicht zu unterschreiben wäre dennoch "nicht wirklich eine Alternative gewesen". Auf die erhoffte Umverteilung der Studenten auf verschiedene Unis will Neuper sich nicht verlassen. "Ich gehe davon aus, dass man da nicht viel umschichten kann. Man muss die Studienplätze auf die Zahl begrenzen, die man auch finanzieren kann. Da müsste auch eine gewisse Ehrlichkeit in der Politik her." Sie halte es für einen großen Irrtum, dass mehr Studienanfänger auch zu mehr Absolventen führen, denn gerade bei überlaufenen Studien gebe es einen hohen Dropout.

    Klagenfurt zufrieden

    "Ein Stück weit zufrieden" ist Rektor Oliver Vitouch mit dem Budget, das die Uni Klagenfurt in den Jahren 2013 bis 2015 erhalten wird. Es führe nicht zu einschneidenden Sparzwängen beim Personal oder im Bereich der Lehre, im Wesentlichen bringe es allerdings nur einen Teuerungsausgleich. "Mit diesem Grundbudget können wir halbwegs ruhig schlafen, aber bei den Neuvorhaben sind keine großen Sprünge möglich." Für Neuvorhaben sind 2,6 Mio. Euro vorgesehen.

    So könne die Uni die ursprünglich geplante Stärkung von Forschungsbereichen in vielen Bereichen nicht umsetzen. Über den Probelauf zur Studienplatzfinanzierung gibt es an der Uni Klagenfurt zusätzliche Professuren, konkret drei neue Stellen in den Wirtschaftswissenschaften und zwei Informatikstellen. Die Reform der Lehrerausbildung ist in den Leistungsvereinbarungen hingegen nicht enthalten, sondern wurde in die für gesellschaftlich besonders wichtige Themen vorgesehenen Gestaltungsvereinbarungen ausgelagert. Wie viel Geld es dafür gibt, ist laut Vitouch davon abhängig, wie viel Budget dem Ministerium noch bleibt.

    An der Universität Salzburg kann mit den neuen Leistungsvereinbarungen wie im Vorfeld erwartet der Status Quo aufrechterhalten werden. "Wir können damit den jetzigen Betrieb fortsetzen", so Rektor Heinrich Schmidinger zur APA. "Wenn ich jetziger Betrieb sage, heißt das schon, dass wir auch das eine oder andere neue Projekt angehen können. Das haben wir auch bisher gemacht."

    Als Beispiele nannte Schmidinger die Ausschreibung von Professuren in Fachgebieten, die es in dieser Form noch nicht gegeben habe, sowie die Investition in vor kurzem geschaffene Einrichtungen wie die School of Education als Vorbereitung auf die Reform der Lehrerausbildung. Neue Professuren gebe es etwa im Bereich der Elementarpädagogik und der Sprachlehrforschung - "das sind zufällig auch jene Bereiche, wo starke Nachfrage seitens der Studierenden herrscht". In anderen Bereichen werde ein vorhandener Lehrstuhl "nur" neu ausgeschrieben, aber praktisch neu aufgestellt: So sei etwa der Lehrstuhl für Botanik frei geworden - dieses Gebiet sei aber mittlerweile von klassischen Methoden auf eine molekularbiologische Basis umgestellt worden: "Das setzt dann ganz andere Ausstattungen voraus."

    Keine neuen Professuren erhält die Uni Salzburg aus jenen 95 Stellen, die aus der "Uni-Milliarde" für jene fünf Studienfelder (Architektur, Biologie, Informatik, Pharmazie, Wirtschaftswissenschaften) finanziert werden, die im Zuge des Testlaufs zur Studienplatzfinanzierung ab dem Herbst 2013 Platzbeschränkungen einführen dürfen. "Wo wir zusätzlichen Bedarf hätten, greift die Regelung nicht", so Schmidinger. "Wir bräuchten etwa in der Pädagogik mehr Personal, weil dort der Andrang groß ist." In der Biologie wiederum seien die Betreuungsrelationen nicht schlecht - dort fehle es aber an der Laborausstattung und am Platz.

    Vorerst vertagt wurde der von der Uni Salzburg geplante Ausbau der Materialwissenschaften. "Da besteht das Ministerium darauf, dass diese Frage noch in der Hochschulkonferenz diskutiert wird." Dort solle etwa geklärt werden, ob es vergleichbare Standorte gebe und wie dieser Bereich künftig national aufgestellt werden solle. "Da hat man uns gesagt, bis das nicht entschieden, klammern wir das aus."

    Positiv fällt das Resümee an der Uni für Bodenkultur (Boku) aus: Rektor Martin Gerzabek spricht in einer Mitteilung an die Studenten von einem "erfreulichen Ergebnis" bei den Leistungsvereinbarungen : Es sei gelungen, geplante Berufungen für die kommenden Jahre und Bau- bzw. Sanierungsvorhaben abzusichern.


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