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    Zuletzt aktualisiert: 18.12.2012 um 21:46 UhrKommentare

    Immer weniger junge Steirer

    Die Entwicklung ist dramatisch: Gegenüber 1971 hat sich die Zahl der Kinder unter 15 Jahren beinahe halbiert. Die Gründe sind vielfältig, der Trend nur schwer zu stoppen.

    Foto © APA

    Die steirische Jugend leidet unter Schwindsucht. Waren 1971 noch 311.000 Steirer - und damit knapp mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung - unter 15 Jahren, ist diese Altersgruppe in den vergangenen vier Jahrzehnten auf 165.000 Personen geschrumpft. Ein Minus von 47 Prozentpunkten (siehe Grafik), das sich quer über die Steiermark legt und sich in den kommenden Jahren fortschreiben wird. So weisen Prognosen der steirischen Landesstatistik für die Jahre 2041 beziehungsweise 2051 ein Absacken auf rund 12,5 Prozent aus.

    "Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig", sagt Martin Mayer, Leiter der Landesstatistik. Faktum ist, dass Frauen immer später Mütter werden. Das Alter bei der Geburt des ersten Kindes ist in den vergangenen Jahren rasant nach oben gewandert. 1990 lag es noch bei 25,9 Jahren, heute sind Mütter durchschnittlich 28,5 Jahre alt, wenn sie ihr erstes Kind auf die Welt bringen. Insgesamt werden bereits 50 Prozent aller Kinder von Müttern, die älter als 30 Jahre sind, auf die Welt gebracht. Noch vor zehn Jahren lag dieser Wert bei nur 44 Prozent.

    Als Gründe für diese Verschiebung nennen Experten einen steigenden Bildungsgrad und damit verbunden eine länger dauernde Ausbildung beziehungsweise eine Emanzipation von klassischen Rollenzuschreibungen, wonach der Mann berufliche Karriere macht und die Frau daheim Haushalt und Familie managt. So ist die Erwerbsquote der 25- bis 34-Jährigen von 49,8 Prozent (1971) auf 81,1 Prozent (2011) hinaufgeschnellt.

    78.109 Geburten

    Parallel hat sich auch die familiäre Umgebung gewandelt. So ist die Zahl der traditionellen Familien um ein Drittel auf 105.300 zurückgegangen, während der Anteil der Lebensgemeinschaften seit 1971 sprunghaft von zwei auf 20 Prozent angestiegen ist.

    Deutlich zugenommen hat in diesem Zeitraum auch der Anteil der Kinder, die in der Steiermark auf die Welt kommen, aber nicht österreichische Staatsbürger sind: von 1,7 auf zuletzt 10,8 Prozent. Wobei bundesweit die Gesamtzahl der Neugeborenen gegenüber dem Vorjahr aber um sanfte 0,8 Prozentpunkte abgenommen hat. 78.109 Kinder kamen 2011 in Österreich auf die Welt - die meisten davon in urbanen Ballungsräumen. Womit die "Entvölkerung" des ländlichen Raumes weiter angeheizt wird.

    KLAUS HÖFLER, NORBERT SWOBODA

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