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Musikalische Mafiosi heizten dem Winter richtig ein
Die "Swedish House Mafia" sorgte gestern beim Ski-Opening im neuen WM-Park Planai für ein restlos ausverkauftes Haus. 14.000 Fans feierten bei winterlichen Temperaturen eine heiße Party.
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Dick eingemummt in Skianzug, Haube und Handschuhen steht gestern Nachmittag Michael Hochfellner auf der Bergstation der Planai. Gerade eben standen die Djs von Swedish House Mafia internationaler Presse Rede und Antwort. Das lässt sich der junge Leobener natürlich nicht entgehen. "Es gibt hier einen super Mix. Einerseits gehe ich vorher ein bisschen Skifahren und dann am Abend gibt es eine super Party im Schnee. Dieses Ski-Opening ist einfach ein Highlight für mich", so Hochfellner, der später noch mit rund 14.000 anderen Fans zu den Rhythmen der schwedischen Band tanzen wird. Ein echter Fan ist Hochfellner aber nicht. "Hauptsache es gibt gute Musik und einen Grund zum Feiern", schmunzelt er.
Auch die beiden Niederösterreicher Dominik Spiegl und Bernhard Kranawetter sind extra zum Skiopening in die Steiermark gekommen. "Ich war schon vor zwei Jahren hier. Da haben Keisha und One Republic ein Konzert gegeben. Die Swedish House Mafia habe ich vorher nicht gekannt, aber seit ich mir Karten für das Konzert gekauft habe, höre ich die Musik ganz gern", meint Spiegl.
Umso besser kennen dafür Hunderte italienische Fans die "Mafia". Aber nicht wegen dem "Patrone", sondern wegen der Musik. "Ich bin extra mit einer großen Gruppe aus Padua angereist", berichtet Piedro Gherlenda. Die Swedish House Mafia hat es ihnen so angetan, dass sie spontan ein Ständchen anstimmen.
Mit der Aufregung steigen zwar die Temperaturen bei den Fans, draußen wird es aber immer kälter. Bei Minusgraden, die gestern mit der Dunkelheit hereinbrachen, wärmten sich die Fans der Swedish House Mafia mit heißem Tee, Glühwein und Tanzen auf. Schon am Nachmittag tanzen junge Mädchen im Schnee, am Handy hören sie die Mafia.
Am Abend ließen zuerst DJ Rudy MC und Otto Knows die Plattenteller heiß werden. Um Punkt 21.30 Uhr starten dann die drei schwedischen DJs Axwell, Steve Angello und Sebastian Ingrosso rhythmisch in die kalte Nacht. Und auf einmal war den 14.000 musikalischen Mafiosi gar nicht mehr so kalt.




















