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Elevate: "Weiter keine Ruhe geben"
Erstmals hat das Elevate Festival Preise in drei Kategorien vergeben. Die Preise möchten die Veranstalter auf jeden Fall weiterführen, die Preisgelder sollen weiter ausgebaut werden.
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Sie war alleine mit einer Minikamera nach Senegal gereist, um die Geschichte eines in Spanien gestrandeten Flüchtlingsbootes zu erforschen. Und fand dort nicht nur den Schiffsbauer, sondern auch einen Zusammenhang zu den EU-Fischereirechten an der leergefischten westafrikanischen Küste. "Wir fahren unseren Fischen hinterher", hätten die afrikanischen Fischer gesagt, so Susanne Posegga zu ihrem Film "Sunu Gal". Für dieses mutige Projekt wurde der in Graz lebenden Künstlerin der mit 1500 Euro dotierte Elevate Artivism Award für künstlerisches Engagement verliehen.
"Die Nominierung hat mir gezeigt, dass es sinnvoll war, das zu tun, was ich in den letzten Jahren so konsequent verfolgt habe und damit nicht aufzuhören. Ich werde auch in Zukunft keine Ruhe geben," so die Gewinnerin, die zurzeit in Indien weilt und bei der Preisverleihung nur via Skype anwesend war. Den Preis nahm der Journalist Elias Bierdel für sie entgegen.
Der von der Kleinen Zeitung präsentierte Steiermark-Preis für regionale Initiativen (1500 Euro) ging wie berichtet an das Hofkollektiv Wieserhoisl, den International Award (2500 Euro) erkannte die Jury dem senegalesischen Frauenprojekt REFDAF zu.
Für eine kurzweilige Gala sorgte FM4-Moderator Hermes und die Laudatoren Mieze Medusa, Josef Zotter und Mark Stevenson, der in seiner Rede in Bezug auf das diesjährige Elevate-Motto sagte: "Wenn schon eine Apokalypse auf uns zukommt, dann lasst es eine gute sein."
Mit der erste Award Show ging das achte Elevate Festival zu Ende. Besonders erfreulich: Von den insgesamt 7000 Besuchern entfielen 3000 auf das Diskursprogramm, eine Steigerung um 50 Prozent. Die Preise möchten die Veranstalter auf jeden Fall weiterführen, die Preisgelder sollen weiter ausgebaut werden.

























