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Studie: Red Bull Ring bringt Wertschöpfung und Jobs
800 direkte und indirekte Arbeitsplätze sind laut einer am Montag präsentierten Studie im oberen Murtal geschaffen worden. Bereits im Eröffnungsjahr 2011 konnten Steuern in der Höhe von rund 10 Millionen Euro aus dem Projekt geschöpft werden.

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"Schmerzen und Freude" habe der Red Bull Ring in Spielberg dem steirischen Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (V) bisher schon bereitet. Eine am Montag in Graz präsentierte Studie zeigt nun den wirtschaftlichen Erfolg des Projekts für die gesamte Region. Demnach bringt der im Mai 2011 eröffnete Ring Steuereinnahmen in der Höhe von 13 Millionen Euro, 200 Arbeitsplätze wurden direkt, rund 600 indirekt im oberen Murtal geschaffen.
Studie vorgestellt
Die Studie des International Central European Institute Vienna (ICEI) im Auftrag des Landes Steiermark beleuchtete die ökonomischen Aspekte des Red Bull Rings und der dazugehörenden Infrastrukturprojekte. Seit 2008 sind rund 200 Mio. Euro an Investitionen geflossen, 70 davon in den Ring und 130 in die touristische Infrastruktur. Das Land habe dabei die ersten 50 Mio. Euro von Geldgeber Dietrich Mateschitz mit 15 Prozent gefördert, die restlichen 20 Mio. Euro wurden mit 7,5 Prozent unterstützt. Zusammen seien bisher rund 7,5 Mio. Euro aus öffentlicher Hand in den Red Bull Ring geflossen. Bereits im Eröffnungsjahr 2011 konnten Steuern an Bund, Land und Gemeinde in der Höhe von rund 10 Mio. Euro aus dem Projekt geschöpft werden. 2013 sollen es 13 Mio. Euro sein. "Für jeden Euro Fördergeld entsteht eine private Nachfrage von 22 Euro", so Buchmann. Seitens des ICEI hieß es, dass die zusätzliche jährliche Wertschöpfung aus dem laufenden Betrieb und den Tourismusprojekten in der Steiermark knapp 43 Mio. Euro betrage.
Laut den Unterlagen des Red Bull Rings sind etwa 200 Mitarbeiter direkt vor Ort beschäftigt. In der Studie wurden etwa 600 weitere Jobs in der Tourismus-, Freizeit- und Unterhaltungsbranche sowie im Handel ermittelt, die durch Spielberg geschaffen oder zumindest abgesichert würden. Dass es dem Ring ähnlich gehen könnte wie etwa der insolventen Rennstrecke am Nürburgring in Deutschland, glaubt Buchmann nicht. Das Management und die Events im Murtal seien offensichtlich besser. Ein mögliches Comeback der Formel 1 in Spielberg sei durchaus vorstellbar, zumal die Strecke dafür tauglich sei. Aber dazu seien das Bestreben von Mateschitz und entsprechende Bescheide zur Erhöhung der zugelassenen Zuschauer Voraussetzung.






















