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In den Staaten starten
Eine steirische Wirtschaftsmission ins industrielle Herz Amerikas. Zu den Metropolen rund um die großen Seen Kanadas und der USA.

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Toronto ist young. Weil der berühmteste Sohn und Sänger der kanadischen Stadt Young ist, Neil Young - Rockgott, 33 Studioalben. Und weil die Stadt am nordwestlichen Ufer des Ontariosees durch ihre belebte Hochschullandschaft auch tatsächlich viel Jugend anzieht. Sogar die Flagge der Stadt mit den sechs exzellenten Universitäten hat ein Student entworfen. Zwei weiße Türme auf blauem Hintergrund werden eins mit dem roten, kanadischen Ahornblatt.
"Die Universitäten sind gut aufgestellt, die Forschungslandschaft dieser Region ist fantastisch", stellt auch Claus Tüchler, Geschäftsführer des Internationalisierungscenter Steiermark (ICS), fest. Gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (ÖVP) steht er eine Woche lang an der Spitze einer Delegation von steirischen Wirtschaftstreibenden. Reiseziel sind die Städte an Nordamerikas großen Seen, gestartet wird in Toronto.
"Die Region ,Great Lakes' ist das Kernland des amerikanischen Produktionssektors, also quasi das industrielle Herz der USA und Kanadas", erklärt Christian Buchmann. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung der beiden Länder leben in dieser Region - rund um die Metropolen Toronto, Detroit und Chicago. Elf Prozent der Top-2000-Firmen der Welt haben ihre Firmenzentralen hier angesiedelt. Dominant ist nach wie vor die Automobil-Branche, aber auch die IT-Technik, Umwelttechnik oder die Humanmedizin genießen einen hohen Stellenwert.
Die Steiermark hat die Region 2012 zur "Fokusregion" erklärt - im Rahmen eines dreijährigen Programmes unterstützt das ICS Firmen bei der Markterschließung und der Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen. Auch, weil mittlerweile "jeder zweite steirische Arbeitsplatz vom Export abhängt", wie Buchmann nicht müde wird zu betonen.
126 Millionen, 553 Meter
Schon jetzt zählen die beiden Länder Nordamerikas zu den wichtigen heimischen Handelspartnern. In die USA exportieren die Steirer etwa Waren im Wert von 846 Millionen Euro, nach Kanada 126 Millionen. Die USA sind damit der viertwichtigste Abnehmer, Kanada immerhin die Nummer 23 - mit viel Potenzial nach oben.
Ganz weit nach oben kann man auch in Toronto kommen. Die Ausbildungsstätten als Basis wurden bereits lobend erwähnt, dem CN Tower gebühren die letzten Zeilen. 553 Meter ist der Fernsehturm hoch - bis 2007 immerhin das höchste frei stehende Bauwerk der Welt.




















