Bezirks- und Gemeindesuche
Spaziergängerin fand "Rohrbombe"
Eine Spaziergängerin entdeckte den Sprengsatz am südlichen Entlüftungsschacht des Plabutschtunnels und verständigte die Polizei. Von dem Sprengsatz ging ein geringfügiges Gefahrenpotenzial aus.

Foto © KLZ / KanizajSujetbild
GRAZ. Einen verdächtigen Gegenstand entdeckte am Sonntagnachmittag eine Spaziergängerin, die auf dem Grazer Buchkogel im Bereich des Plabutschtunnel-Entlüftungsschachts unterwegs war: Unweit des Wanderwegs lag ein rund 20 Zentimeter langes Metallrohr, gefüllt mit Sprengstoff, aus dem eine Zündschnur ragte. Sie verständigte umgehend die Polizei, der Entminungsdienst des Innenministeriums rückte an und entschärfte den Sprengsatz.
Offenbar wollte jemand die "Rohrbombe" zu Testzwecken detonieren lassen, die Zündschnur brannte jedoch nicht komplett ab. "Sonst hätte es funktioniert", sagt Alexander Schantl vom Landeskriminalamt. Unklar ist noch, wie groß die Sprengwirkung gewesen wäre bzw. welches Sprengmittel verwendet wurde. Die selbst gebaute Bombe dürfte noch nicht lange im Wald gelegen sein, so Schantl. Zu ihrem Hersteller gibt es noch keine Spur.






















