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Schwarzenegger unterstützt Frankreichs Sparpläne
Im eigenen Land wird Frankreichs Staatschef François Hollande angesichts von Steuererhöhungen und Kürzungen immer unbeliebter - Unterstützung hat er nun vom Hollywood-Star und kalifornischen Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger bekommen. Der Hollywood-Star stellte in Paris seine Autobiografie vor

Foto © APA
Ohne die Sparmaßnahmen würde Frankreich sich in die gleiche Richtung entwickeln wie die USA, sagte Schwarzenegger am Freitag in Paris bei der Vorstellung seiner Autobiografie "Total Recall". In seiner Wahlheimat sei das Haushaltsdefizit in den vergangenen Jahren gewaltig angewachsen.
"Die Leute weigern sich einfach, mit dem auszukommen, was sie haben", kritisierte der aus der Steiermark stammende 65-Jährige. Die französische Regierung will im kommenden Jahr mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen im Umfang von 36,9 Milliarden Euro das Haushaltsdefizit auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) drücken. Experten zweifeln an den Erfolgsaussichten - für Schwarzenegger aber ist nichts unmöglich. Mit Blick auf seine Bodybuilder-Karriere, die ihn mit 20 Jahren zum jüngsten Mr. Universe der Geschichte machte, sagte er: "Wenn du eine Vision hast und bereit bist, hart zu arbeiten, kannst du alles erreichen."
Vor Krankheiten ist indes auch Schwarzenegger nicht gefeit: In Paris litt er unter einer Erkältung, die Fragen von Journalisten beantwortete er mit rauer Stimme. "Germinator", nannte der 65-Jährige sich selbst - ein Wortspiel aus seiner berühmtesten Filmrolle als "Terminator" und dem englischen "Germ" für Krankheitserreger.




















