Bezirks- und Gemeindesuche
Einigung für 25.000 Landesbedienstete
Zwei Prozent Erhöhung und sozial gestaffelte einmalige Teuerungsabgeltung: Dieser Abschluss wird auch für die rund 17.000 Bediensteten in der KAGES gelten.

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Das Land Steiermark hat am Donnerstagabend die Gehaltsverhandlungen für 2013 mit der Personalvertretung abgeschlossen und eine Lohnerhöhung von zwei Prozent plus einer sozial gestaffelten einmaligen Teuerungsabgeltung beschlossen. Die Landespersonalvertretung stimmte dem zu, der Personalvertreter der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) hatte die Sitzung zuvor laut Landespersonalreferent Hermann Schützenhöfer (V) verlassen. Die Einigung erstrecke sich aber auch auf die Bediensteten der Landesspitäler: "Was für die Landesverwaltung gilt, muss auch für die KAGES gelten," so Schützenhöfer in einer Aussendung.
Anhebung der Gehälter
Nach der Nulllohnrunde 2012 wird es nun für 2013 wieder zu einer Anhebung der Gehälter, Zulagen und Nebengebühren im Landesdienst kommen. Die Gespräche hatten vor zwei Wochen begonnen, dazwischen war informell debattiert worden. Am Donnerstag dauerten die Verhandlungen - mit Unterbrechungen - bis in die Nacht hinein, so der Obmann der Landespersonalvertretung (LPV), Günther Lippitsch. Für die mehr als 8.000 Landesbediensteten werden die Gehälter im kommenden Jahr generell um zwei Prozent erhöht. Wenn bei einem Bediensteten die Gehaltserhöhung von zwei Prozent monatlich weniger als 50 Euro beträgt, wird die Differenz auf einen monatlichen Mindestbetrag von 50 Euro in Form einer einmaligen Teuerungsabgeltung für 2013 ausbezahlt. Dieser Betrag soll einen Ausgleich für jene Bedienstetengruppen schaffen, die von den Preissteigerungen besonders hart betroffen sind.
Schützenhöfer betonte, der "gute und sachlich ausgewogene Abschluss, mit dem das Land Steiermark die Grenzen des finanziell Möglichen erreicht hat, wird auch für die rund 17.000 Bediensteten in der KAGes gelten, auch wenn deren Betriebsrat die Verhandlungen bei 1,6 Prozent gestern vorzeitig verlassen hat". KAGes-Zentralbetriebsratschef Manfred Wolf sei danach darüber informiert worden und habe gesagt, er werde dies dem Zentralbetriebsrat zur Kenntnis bringen. Wolf war vorerst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Weitere Gehaltsverhandlungen würden laut Schützenhöfer nicht mehr geführt.
Lippitsch meinte, dass eine Einigung mehrmals auf der Kippe gestanden sei. "Von einem Angebot von zunächst 0,8 auf 2 Prozent plus eine sozial gestaffelte einmalige Teuerungsabgeltung, das ist aber am Ende doch ein vertretbares Ergebnis". Für Bezieher niedriger Einkommen - diese erhalten für 2013 zusätzlich die Differenz auf einen monatlichen Mindestbetrag von 50 Euro in Form einer sozial gestaffelten einmaligen Teuerungsabgeltung - betrage das Plus für 2013 sogar rund 3,1 Prozent. Für die Gehaltserhöhung entstehen im Bereich der Landesbediensteten 7,8 Mio. Euro und für die KAGes-Bediensteten rund 16,1 Mio. Euro, in Summe also 23,9 Mio. Euro an Kosten.






















