Bezirks- und Gemeindesuche
Cobra-Einsatz in Graz und Bruck
27-jährigem Mann wurde in Graz eine Faustfeuerwaffe an die Schläfe gehalten. Die Täter wurden rasch festgenommen. In Bezirk Bruck bedrohte ein Patient eine Pflegerin mit einer Schusswaffe. Wie sich herausstellte, handelte es sich nur um eine Schreckschusspistole.

Foto © APA | Sujet
Gleich zweimal hat die Spezialeinheit Cobra am Samstag in der Steiermark zu Einsätzen ausrücken müssen, bei denen Männer mit Schusswaffen ihren Opfern gedroht haben. In den frühen Morgenstunden sollen zwei Täter dem 27-jährigen Begleiter einer 23-Jährigen auf offener Straße in Graz die Waffe an die Schläfe gehalten haben. In der Obersteiermark zückte ein 85-jähriger Pflegeheim-Bewohner eine Pistole und richtete sie auf eine Bedienstete, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark mit.
Gegen 3.30 Uhr dürften die beiden Männer - sie waren der 23-Jährigen bekannt - den 27-Jährigen mit Faustschlägen attackiert haben. Er wurde dabei leicht verletzt. Während der eine Angreifer dem Opfer die Waffe an den Kopf hielt, hantierte sein Komplize mit einem Messer. Nachdem die Frau und ihr Begleiter die Anzeige erstattet hatten, wurden mehrere Polizeistreifen und das Einsatzkommando Cobra gerufen. Rasch war einer der beiden Verdächtigen festgenommen. Für den zweiten mutmaßlichen Täter klickten wenig später die Handschellen.
Zwischenfall in Bruck
Nur Stunden später drehte offenbar der 85-jährige Pflegepatient im Bezirk Bruck an der Mur durch. Er bedrohte die 49-jährige Heimhilfe, die sofort flüchtete und die Polizei rief. Als die erste Streife vor Ort war, stand der Mann am Fenster im Erdgeschoß der Wohnung und hielt sich die Waffe an den Kopf.
Nachdem weitere Einsatzkräfte und die Verhandlungsgruppe eingetroffen waren, konnte ein Beamter den verwirrten Heimbewohner überreden, die Pistole aus dem Fenster zu werfen. Danach kam der 85-Jährige mit erhobenen Händen aus dem Gebäude. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusspistole gehandelt hatte.




















