Bezirks- und Gemeindesuche
Rechnungshof rechnet mit Riegersburg-Beteiligung ab
Vor zwölf Jahren hat die Landesregierung grünes Licht gegeben: Man unterstützt die Riegersburgherren Annemarie und Emanuel Liechtenstein bei Aufstiegshilfe, Parkplätzen etc. für die Tourismusattraktion. Umfang: 2,9 Millionen Euro.

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GRAZ, FELDBACH. Erst jetzt packte der Bundesrechnungshof die Lupe aus. Das Fazit der Prüfer kurzgefasst: Das Land hat bei der Kontrolle nicht übertrieben. Vierteljährliche Berichte über den Stand der Dinge? Fehlanzeige. Dabei sind in Form einer stillen Beteiligung 2,9 Millionen Euro an Liechtensteins "Veste Riegersburg GmbH" geflossen. Aus Rechnungshofsicht handelt es sich aber um eine ganz normale Förderung. Was die Tourismusabteilung prompt zugibt. Tenor: Um, wie damals nicht selten, das Maastricht-Ergebnis des Bundeslandes zu schonen, wurde eigens die "Veste Riegersburg GmbH" gegründet und eine stille Beteiligung vereinbart. Das würde man heute nicht mehr machen. Kein Wunder, die Regeln sind strenger.
Gut zu wissen, dass laut Buchprüfern Steuergelder korrekt verwendet und alle Rechnungen beglichen wurden. Seitens Liechtenstein flossen 1,1 Millionen Euro in das beliebte Ausflugsziel. Und die Beteiligung? Gilt nun als "verlorener Zuschuss".




















