Bezirks- und Gemeindesuche
Lenkerin mit 2,7 Promille fiel Polizisten in die Arme
Nach dem Alkotest wollte die 30-Jährige, die kilometerweit gefahren war, gleich wieder zur Wodka-Flasche greifen. Das konnten die Beamten verhindern, sie holten Notarzt und Rettung.

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An die drei Kilometer weit war ein Autolenker hinter einem Pkw hergefahren, der in Schlangenlinien auf der Landesstraße zwischen St. Peter am Ottersbach und Jagerberg unterwegs war. "Mit Lichthupe und Hupen hat er die ganze Zeit über versucht, die Autolenkerin zu stoppen", berichtet ein Beamter der Polizeiinspektion St. Peter am Ottersbach. Alles vergeblich. Erst als die Frau ihren Wagen an einer Kreuzung anhielt, sah der couragierte Mann seine Chance gekommen. "Er lief zum stehenden Fahrzeug, doch da fuhr die Lenkerin langsam wieder an und er konnte nichts machen", so einer der ermittelnden Polizeibeamten. "Da ist er zu uns heraufgelaufen."
Den Polizeibeamten gelang es rasch, den Kleinwagen zu stoppen. Dass die Lenkerin, eine 30-Jährige aus dem Bezirk Deutschlandsberg, schwer alkoholisiert war, zeigte sich sofort bei ihrem Anblick. Wie stark sie alkoholisiert war - und das um 10.30 Uhr am Vormittag - zeigte wenig später der Alkotest: Es waren unglaubliche 2,7 Promille, mit denen die Frau vermutlich von Graz bis in den Bezirk Radkersburg gefahren war. Woher genau sie kam, wohin sie wollte, konnte die Pkw-Lenkerin aufgrund ihres Zustands nicht mehr sagen. Allerdings versuchte sie lallend und herumtorkelnd den Beamten zu erklären, warum sie so viel getrunken hatte: "Ihr Mann sei zum Teufel gegangen, das Jugendamt hätte ihr die Kinder weggenommen - was sich alles als völlig falsch herausstellte", so die Polizeibeamten. Diese setzten die Frau in den Fond ihres Wagens, damit sie nicht auf der Straße herumirren kann. "Und sie hat gleich wieder zu einer Wodkaflasche gegriffen, die ungeöffnet im Wagen lag. Die haben wir ihr sofort weggenommen."
Sekunden später verlor die 30-Jährige das Bewusstsein - sie fiel regelrecht in die Arme eines der Polizisten. Diese alarmierten sofort Rettung und Notarzt. Nach der Erstversorgung wurde die Weststeirerin zur Ausnüchterung ins LKH Wagna gebracht. Derart betrunken sei die Frau, angeblich eine Landesbedienstete, rund einmal im Monat, gab später ihr Lebensgefährte betroffen zu.




















