Bezirks- und Gemeindesuche
2,12 Millionen Euro für Skigebiet Lachtal
Die Landesregierung wird am Donnerstag endgültig das Ringen um das Skigebiet Lachtal beenden. Kreischbergchef erwirbt Landesanteile.

Foto © Haider-KrätschmerDie Lachtallifte im Sommer
Wie berichtet, kämpfte die Gruppe rund um den Judenburger Unternehmer Hans Peter Piwonka gegen die Übernahme durch Kreischberg-Chef Karl Schmidhofer. Dessen Gruppe sollte die Landesanteile an der Seilbahnen-GmbH beziehungsweise an der Kommanditgesellschaft um 1,1 Millionen Euro erhalten. Letztendlich fließen 2,12 Millionen Euro: Karl Schmidhofer berappt für den GmbH-Anteil 70.000 und für knapp 71 Prozent der KG 1,47 Millionen Euro. Den Rest teilen sich Karl Hello Haas, Johann und Josef Schmidhofer. Damit übernimmt man im Lachtal (40 Pistenkilometer, zwei Sechser-Sesselbahnen sowie sieben Lifte) nicht nur das Kommando, sondern auch knapp sechs Millionen Euro an Verbindlichkeiten.
Mindessicherung
Die Mindestsicherung wird an rund 5500 erwachsene Steirer und 3400 Kinder ausbezahlt: Das Regelwerk war anfangs stark unter Beschuss und wurde nachträglich novelliert. Umso mehr freut Sozialreferent Siegfried Schrittwieser (SPÖ) nun eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs. Dieser hat entgegen der Meinung des Unabhängigen Verwaltungssenats (UVS Steiermark) die strittige Bewertung des Faktors Wohnen (Stichwort Wohnbeihilfe) als korrekt eingestuft. Wissentlich zu wenig auszuzahlen, das könne dem Land "nicht unterstellt werden", betonte man im Gerichtshof. Womit Schrittwieser die gute Arbeit der Landesexperten bestätigt sieht.
Chef der Streitkräfte
Nun platzte auch dem - in seiner Wortwahl an sich besonnenen - Chef der Streitkräfte der Kragen: Generalleutnant Günter Höfler findet es "eine Verletzung und Brüskierung für die Grundwehrdiener", wie sich Verteidigungsminister Norbert Darabos bei der SP-Klubklausur über den Wehrdienst äußerte ("mega-sinnlos"). Damit geht ein weiterer General öffentlich auf Distanz zu seinem Ressortchef, stellt sich demonstrativ vor die Truppe. Dort ist man froh, dass Höfler noch über Jahresende hinaus Kommandant bleiben und vermutlich erst nach der Wehrpflicht-Volksbefragung im Jänner seinen neuen Posten in Brüssel antreten soll.



















