Bezirks- und Gemeindesuche
Pflegeheime: Nur vier Kontrollore auf dem Land
Amtssachverständige sind weiterhin Mangelware. Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder kündigt Verstärkung im Herbst an.

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Nein, winkt Pflegeombudsfrau Renate Skledar ab, die Heimbetreiber können nicht tun und lassen, was sie wollen. Dafür würden die Angehörigen der Gepflegten sorgen. Zur Erinnerung: In 215 steirischen Heimen sind rund 10.500 Betten belegt. Für die Kontrolle sind in Graz vier Fachkräfte und für alle anderen Bezirke nur vier weitere im Einsatz.
Von den Heimen habe man in der Ombudsstelle "generell keinen schlechten Eindruck". Aber: "Die Kontrolle hat sich nicht verbessert", moniert die Ombudsfrau. Denn die Amtssachverständigen, die mindestens einmal im Jahr zur Kontrolle ausrücken sollten, kann man derzeit an einer Hand abzählen. Sechs sollten für alle Heime außerhalb der Landeshauptstadt tätig sein, tatsächlich sind es aber nur vier. Diese sollten zudem auf die Grazer geriatrischen Gesundheitszentren ein Auge haben, schildert man im Büro von Stadtrat Mario Eustacchio. Hintergrund: Die Stadt soll sich nicht selbst kontrollieren. Für die restlichen Grazer Heime sind (im Sozialressort von Martina Schröck) vier Mitarbeiter abgestellt. Nicht nur aus Sicht von Skledar könnten es mehr Sachverständige sein. Zuletzt gab es 2010 - nach Bekanntwerden der Vorfälle in Schwanberg - die Forderung, die Kontrolle auszubauen. Notfalls mit zugekauften Sachverständigen.
Im Zuge der Verwaltungsreform ist dieser Pflegebereich mittlerweile bei Spitalslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder gelandet. Dort will man noch im Laufe des Herbsts freie Stellen nachbesetzen und letztlich auf acht Prüfer aufstocken.





















