Bezirks- und Gemeindesuche
Unruhe in einer fiktiven Familiendynastie
Ein 2,5 Millionen teures Familiendrama in der Kulisse von Schloss Herberstein: "Clarissas Geheimnis" wird am 3. Oktober im ORF gelüftet. Wir waren bei der Präsentation dabei.
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Von "großen melodramatischen Dimensionen" sprach Regisseur Xaver Schwarzenberger, von "Verrat und Liebe in praller Form" bei der Präsentation von "Clarissas Geheimnis", einer 2,5 Millionen teuren Produktion für ORF und ARD, die Dieter Pochlatkos epo-Film mit deutschem Partner zum Großteil auf Schloss Herberstein drehte. Nun denn: Kurzweilig und prall gefüllt ist der Film, wenn sich auch Schwarzenberger nicht eindeutig für ein Genre entscheiden kann - Vatersuche, Familiendynastie-Saga, kriminelle Machenschaften, enttäuschte Liebe, zarte Liebesannäherung: alles drin! War doch "Clarissas Geheimnis" auch ursprünglich als Zweiteiler angelegt (Arbeitstitel: "Löwenstein") - und wurde im Laufe von drei Jahren Drehbuchentwicklung auf einen 90-Minüter komprimiert. Im Budget niedergeschlagen hat sich der mehrtägige Dreh in Südafrika, wo die Geschichte ihren Ausgang nimmt.
Die Besetzung ist hochkarätig: Katja Riemann überzeugt in einer Doppelrolle, Krista Stadler und Hary Prinz glänzen in feinen Nebenszenen, Friedrich von Thun gibt den sterbenden Patriarchen: "Ich musste eigentlich nur im Bett liegen - das hat mein Freund Xaver geschickt über den ganzen Film verteilt", scherzt der gebürtige Steirer.
Auf den Nachwuchs wurde nicht vergessen: Nina Prolls Kinder spielen mit (als Kinder ihrer Filmfigur), Aaron Karl verkörpert einen bodenständigen Steirer. Eine gemeinsame Szene mit Vater Fritz Karl, der als Aufdeckerjournalist Unruhe in den Familienclan bringt, hatte er allerdings nicht. Der steht ihm aber mit Rat und Tat zur Seite.





















