Bezirks- und Gemeindesuche
Abschlagszahlung
Dem Kunden ist es ja grundsätzlich wurscht, wem das Leitungsnetz gehört, aus dem sein Strom fließt. Solange er nur fließt, der Strom. Und solange er bezahlbar bleibt.
Um diesen gewohnten (und mittlerweile für die meisten Haushalte lebensnotwendigen) Komfort abzusichern, kann eine kleine Flurbereinigung bei den Versorgungsunternehmen nicht schaden. Denn Österreichs Strom-Landkarte krankt an einer abenteuerlichen Verschachtelung: Verbund und Landesgesellschaften blockieren einander, wobei die Lähmung oft bis hinab in die Tochter- und Enkelfirmen reicht.
Wenn jetzt Verbund und Estag die Fronten begradigen, ist das auch für die Kunden gut. Der Verbund schärft sein Profil als Erzeuger, die Estag gewinnt Bewegungsfreiheit im Versorgungsgebiet. Schade aus steirischer Sicht ist nur eines: Die hohe "Abschlagszahlung" an den Verbund hätte man sich sparen können, hätten sich die steirischen Stromkaiser bei der Schaffung der jetzigen Verhältnisse im Jahr 2001 nicht gründlich verspekuliert.
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