Bezirks- und Gemeindesuche
Murecker Schiffsmühle soll gehoben werden
Wasserstand im Hausboot bereits abgesenkt, Regenfälle verzögern weitere Arbeiten. "Eventuell gelingt am Wochenende die vollständige Hebung, abhängig natürlich vom Wetter", so Eigentümer Günther Zach.

Foto © Privat
Die von einem Hochwasser vor drei Wochen gesunkene Murecker Schiffsmühle soll wieder gehoben werden, die Arbeiten dazu sind seit einiger Zeit im Gange. Bisher wurde Schwemmgut und Sand aus der Konstruktion entfernt, das Schließen der Schleusen einiger Murkraftwerke mit einem geringeren Wasserstand des Flusses als Folge erleichterte zuletzt die Arbeit, wie am es am Mittwoch hieß. "Der Regen verzögert aber unsere Bemühungen", so Eigentümer Günther Zach.
Laut dem Bergeteam sei der Mittwoch der entscheidende Tag, ob die Hebung und in weitere Folge auch die Abdichtung der Lecks gelinge. Durch die angekündigten Regenfälle könnten sich die Bergearbeiten wieder erschweren. Hochwasser und Feuer hatten der Schiffsmühle in den vergangenen Jahren immer wieder zugesetzt: Im August 2002 war sie von einem Baumstamm "torpediert" worden, im Jänner 2006 waren die Planken gebrochen, im April 2006 war sie auf Grund gelaufen. Anfang Juli 2009 beschädigte ein Brand das Schaufelrad, Ende Juli 2012 lief sie wegen der starken Regenfälle mit Wasser voll. Das Objekt ist die einzige Schiffsmühle ihrer Art an der Mur, wo es in früheren Jahrhunderten etliche gab.
Vorerst sei man guten Mutes, so Eigentümer Günther Zach: "Das Hausboot hat innen schon einen Meter weniger Wasser als die Flussoberfläche". Mehr habe man nicht abpumpen können, um die Spannungen zwischen den einzelnen Elementen nicht zu sehr zu strapazieren. Man müsste 1,5 Meter schaffen, dann habe das Hausboot - auf dem das Mühlgebäude steht - genügend Eigenauftrieb. "Eventuell gelingt am Wochenende die vollständige Hebung, abhängig natürlich vom Wetter", so Zach.




















