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    Zuletzt aktualisiert: 12.09.2012 um 17:31 Uhr

    "Da lag auf einmal jemand mitten auf den Gleisen"

    43-Jähriger wollte sich in Graz das Leben nehmen und legte sich auf Bahnübergang auf die Gleise. Zwei Autofahrer und ein Passant zerrten ihn im letzten Moment aus dem Gefahrenbereich.

    Lebensretter Oliver Probst

    Foto © privatLebensretter Oliver Probst

    Nur wenige Sekunden, bevor ein Zug vorbeibrauste, zogen drei beherzte Steirer Dienstagabend in Graz einen Mann von den Gleisen. Der alkoholisierte 43-Jährige wollte sich das Leben nehmen. Zu verdanken ist seine Rettung vor allem dem 26-jährigen Oliver Probst und seinem Bekannten. Die beiden Grazer befanden sich am Dienstag gegen 21.45 Uhr mit einer Bekannten auf dem Heimweg von der Fachhochschule, auf der sie berufsbegleitend studieren, als sie vor dem Bahnübergang in der Schönaugasse anhalten mussten. Der Schranken hatte sich bereits geschlossen, zwei Autos standen vor ihnen in der Kolonne.

    Probst wollte mit seinem Auto schon kehrt machen, als er in der Dunkelheit bemerkte, "dass da etwas mitten auf den Gleisen ist." Der 26-Jährige und sein Kollege stiegen aus und sahen einen Mann auf den Schienen liegen. "Ich habe ihn gefragt, ob es ihm gut geht und gesagt, dass er da sofort weg muss. Aber er wollte nur in Ruhe gelassen werden", erzählt der 26-Jährige. Auf lange Diskussionen ließen sich die Helfer in diesem Moment nicht mehr ein. Probst vergewisserte sich noch, dass kein Zug kommt, schlüpfte unter den Schranken hindurch, packte den Mann am Arm und zerrte ihn von den Gleisen. Inzwischen kam ein weiterer Passant (22) den Männern zu Hilfe. Sie hielten den Lebensmüden fest. Keine Minute später brauste der Zug an den Männern vorbei.

    Als die Polizei wenig später eingetroffen und sich der Schranken wieder geöffnet hatte, gab es noch einmal kurz Aufregung. Der gerettete Grazer hatte sich losgerissen und war in der Dunkelheit verschwunden. Mit Taschenlampen suchten die Polizisten und die Helfer den Gleiskörper ab. Rund 100 Meter südlich des Bahnübergangs fanden sie den 43-Jährigen: Er hatte sich erneut auf die Gleise gelegt und wartete auf den nächsten Zug. "Ich will nicht mehr", sagte der alkoholisierte Mann (1,6 Promille) immer wieder zu den Beamten, ohne Gründe für seine Selbstmordabsichten zu nennen. Der 43-Jährige wurde in die Sigmund-Freud-Klinik eingeliefert.

    WILFRIED ROMBOLD

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