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Stratosphärenballon scheiterte beinahe an Wolkendecke
Regenwetter und Wolken durchkreuzten beinahe die Mission eines vom Grazer Schloßberg aus gestarteten Stratosphärenballons, der anlässlich der Entdeckung der kosmischen Strahlung vor 100 Jahren durch den Österreicher Victor Hess eben diese nachweisen hätte sollen.
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Wie sich am Samstagabend herausstellte, ist der Stratosphärenballon knapp vor dem erwarteten "Touch Down" doch noch durchgestartet. "Nach dem Durchzug durch die Wolkenfront trocknete der Ballon ab und erreichte eine Scheitelhöhe von ca. 21.000 Meter. Nach einem fast siebenstündigen Flug landete er schließlich in der Tschechischen Republik westlich von Brünn", berichtete Thomas Bergauer vom Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Samstagabend.
Die an Bord befindlichen Instrumente und Kameras werden in den nächsten Tagen ausgewertet, sodass der Flug als Erfolg zu werten sei, so Bergauer: "Dass wir das trotz des schlechten Wetters geschafft haben, beeindruckte alle Beteiligten.
Auch ein zweiter Ballon mit einem Airsampler, der schon am Vortag in 20 bis 30 Kilometern Höhe die Luft analysieren hätte sollen, war nach dem Start am Observatorium Lustbühel am Grazer Stadtrand nicht recht vom Fleck gekommen: Er landete nach ein paar Kilometern auf einem Hochhaus.





















